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Donnerstag, April 22, 2021
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EU-Kommission fordert, Diskriminierung der Roma weiter zu bekämpfen

Vor dem Internationalen Tags der Roma am morgigen 8. April haben EU-Kommissionsvizepräsidentin Vĕra Jourová, EU-Kommissarin Helena Dalli und EU-Kommissar Olivér Várhelyi das Engagement der EU-Kommission gegen die anhaltende Diskriminierung der Roma bekräftigt. „Viele werden weiterhin aus Wirtschaft und Gesellschaft ausgegrenzt. Zudem hat die weltweite Pandemie die Roma-Gemeinschaften hart getroffen. Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um nicht nur die aktuelle Krise, unter der sie leiden, zu bewältigen, sondern auch um einen echten Wandel der Verhältnisse zu bewirken“, erklärten sie im Namen der Europäischen Kommission. Die Kommission hat kürzlich einen neuen Strategischen Rahmen der EU für die Roma angenommen. In der EU und in der Erweiterungsregion leben 10 bis 12 Millionen Roma.

In der Erklärung heißt es zum Strategischen Rahmen der EU:

„Für den Rahmen wurden umfassende Listen von Maßnahmen erstellt, um in ganz Europa Diskriminierung und Romafeindlichkeit zu bekämpfen, die soziale Inklusion voranzubringen, die gesellschaftliche Teilhabe der Roma zu fördern und den gleichberechtigten Zugang zu hochwertiger regulärer Bildung, zu Beschäftigung, Gesundheitsdiensten und Wohnraum zu gewährleisten.

Die auf diesem Rahmen basierende Empfehlung des Rates zur Gleichstellung, Inklusion und Teilhabe der Roma wurde von den EU-Mitgliedstaaten einstimmig angenommen. Damit wurde ein starkes und deutliches Zeichen für die Entschlossenheit der Mitgliedstaaten gesetzt, die vielfältigen Probleme, mit denen die Roma-Gemeinschaften in der EU zu kämpfen haben, anzugehen. Der Strategische EU-Rahmen für die Roma spielt nicht nur in der EU eine entscheidende Rolle, sondern auch bei den Beitrittsverhandlungen mit den Ländern im westlichen Balkan.

Das Engagement der Mitgliedstaaten ist unabdingbar, um in den nächsten zehn Jahren solide Ergebnisse zu erzielen. Europa muss noch einen weiten Weg gehen, um eine echte Gleichstellung der Roma, die Achtung der Vielfalt und gegenseitiges Verständnis für Erfahrungen in der Vergangenheit zur erreichen. Im Wege der Zusammenarbeit können wir etwas bewirken und das enorme Potenzial der Roma zum Vorteil der Roma und Europas freisetzen.“

EU-Kommission / 07.04.2021

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