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Samstag, Mai 8, 2021
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Bundesregierung verschleppt Erneuerbaren-Ausbau: BUND fordert ambitionierte Ausbauziele

Zwar wurde die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im vergangenen Dezember auf den Weg gebracht und damit ein Ende der Pionieranlagen abgewendet – diese wären 2021 aus der Förderung gefallen. Doch die Bundesregierung vertagte erneut den Kern der Novelle: die Anhebung der Ausbauziele der erneuerbaren Energien sowie die Ausbaupfade zum Erreichen dieser Ziele. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mahnt nachdrücklich, die noch offenen Punkte des entsprechenden EEG-Entschließungsantrags umgehend zu bearbeiten. Die Bundesregierung hatte sich selbst eine Frist bis Ende März gesetzt und verschleppt nun abermals eine zentrale Entscheidung für mehr Klimaschutz.

Antje von Broock, BUND-Geschäftsführerin: „Es ist überfällig, die Ausbauziele anzuheben. Verschiedene Studien haben aufgezeigt, dass die im EEG festgeschriebenen Ausbaupfade noch nicht einmal ausreichen, um das ohnehin zu niedrige Ziel von 65 Prozent erneuerbarer Energien bis 2030 zu erreichen. Wenn wir das 1,5-Grad-Ziel und die derzeitige Anhebung des Klimaziels auf EU-Ebene ernst nehmen, braucht es 80 Prozent Erneuerbare im Jahr 2030. Das bedeutet einen Zubau von mindestens 7 Gigawatt Wind an Land und eine Verdopplung von Photovoltaik auf 10 Gigawatt – und das jeweils jährlich und naturverträglich.“

BUND / 30.03.2021

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