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Montag, April 19, 2021
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Verdoppeltes Erasmus+-Budget macht 10 Millionen Europäerinnen und Europäer mobil

Die Europäische Kommission hat Donnerstag das erste Jahresarbeitsprogramm für Erasmus+ 2021-2027 angenommen. Organisationen können sich ab jetzt um Fördermittel bewerben. Mit einer Mittelausstattung von 26,2 Mrd. Euro, die beinahe eine Verdopplung des Budgets bedeutet, soll das Programm Lernmobilität und Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für 10 Millionen Europäerinnen und Europäer aus allen Altersgruppen und Gesellschaftsschichten finanzieren. Dabei setzt es im Einklang mit der Vision des europäischen Bildungsraums noch stärker auf Inklusion und den grünen und digitalen Wandel. Erasmus+ setzt außerdem einen Fokus auf die Resilienz der Bildungssysteme in Zeiten der Pandemie.

Vizepräsident Margaritis Schinas sagte: „Das Programm bietet nicht nur prägende Erfahrungen der Mobilität und der Verständigung mit europäischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, sondern es trägt auch zur Umsetzung unserer ehrgeizigen Strategien für ein gerechteres und grüneres Europa bei.“

Die Bildungskommissarin Mariya Gabriel fügte hinzu: „Die Tatsache, dass das Erasmus+-Budget für die nächsten sieben Jahre fast verdoppelt wurde, zeigt, wie wichtig uns Bildung, lebenslanges Lernen und die Jugend in Europa sind. Erasmus+ ist und bleibt ein einzigartiges Programm, was Größe, Reichweite und globale Anerkennung angeht. Es erstreckt sich auf 33 Länder, und durch seine internationalen Aktivitäten steht es auch Menschen im Rest der Welt offen.“

Das Erasmus+-Programm wird für den Zeitraum 2021-2021 mit Mitteln in Höhe von 26,2 Mrd. Euro ausgestattet, zu denen noch rund 2,2 Mrd. Euro aus den EU-Außenfinanzierungsinstrumenten hinzukommen. Für den Zeitraum 2014-2020 hatte das Budget 14,7 Mrd. Euro umfasst.

Alle öffentlichen und privaten Organisationen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport sind nun aufgefordert, sich die neu veröffentlichten Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen anzusehen und Fördermittel zu beantragen. Jede öffentliche und private Einrichtung, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport tätig ist, kann mithilfe einer der nationalen Erasmus+-Agenturen, die in allen EU-Mitgliedstaaten und in den mit dem Programm assoziierten Drittländern existieren, Fördermittel beantragen.

EU-Kommission / 25.03.2021

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