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Donnerstag, April 15, 2021
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Commerzbank-Branchen-Insight: deutsche Maschinen- und Anlagenbauer kommen verhältnismäßig gut durch Corona-Krise

Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer kommen verhältnismäßig gut durch die Corona-Krise. Das ist die Kernaussage der Commerzbank-Branchenexperten. Robert Schindler, Firmenkunden-Bereichsvorstand Süd, und Thomas Enck, Branchen-Head Maschinen- und Anlagenbau, stellten die Auswirkungen von Corona auf die Branche im Rahmen eines Pressegesprächs vor. Zwar ist der überwiegende Anteil der Unternehmen von erheblichen Auftrags- und Produktionsrückgängen betroffen (minus 14 Prozent in der Produktion), jedoch trifft die Krise die Maschinen- und Anlagenbauer nicht unvorbereitet.

Finanzierung in der Krise
Rund 30 Prozent der Commerzbank-Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau – überwiegend kleinere Unternehmen – haben seit Beginn der Corona-Krise Hilfskredite beantragt. Insgesamt hat die Bank der Branche bisher 1,3 Mrd. Euro an Corona-Hilfen zur Verfügung gestellt. „Die Branche hat die Krise trotz des starken Produktionsrückgangs verhältnismäßig gut bewältigt“, so Firmenkunden-Bereichsvorstand Schindler. „Wir sehen zwar Betroffenheit, aber nur sehr wenige tatsächliche Liquiditätsengpässe.“ Viele Unternehmen der mittelständisch geprägten Branche haben die vergangenen erfolgreichen Jahre genutzt, um ihre Kapital- und Liquiditätsbasis zu stärken. Das hat sich in der Krise bezahlt gemacht“, so Schindlers Einschätzung.

Commerzbank / 24.02.2021

Foto: Commerzbank

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