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Donnerstag, April 22, 2021
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EU stockt Hilfe für Menschen in Bangladesch und Myanmar auf

Die Europäische Kommission verstärkt ihre Unterstützung für vertriebene und von Konflikten betroffene Gemeinschaften in Bangladesch und Myanmar. Dafür hat sie Dienstag humanitäre Hilfe in Höhe von 39 Mio. Euro angekündigt. Janez Lenarčič, EU-Kommissar für Krisenmanagement sagte: „Der neuerliche Sturz der rechtmäßigen Regierung durch die Militärs in Myanmar droht die bereits gravierende humanitäre Krise zu verschlimmern. Die EU wird den bedürftigsten Bevölkerungsgruppen auch weiterhin direkt umfassende humanitäre Hilfe leisten.“

„In Bangladesch verschärft die COVID-19-Krise die ohnehin schwierigen Bedingungen, unter denen fast eine Million in Lagern untergebrachte Rohingya-Flüchtlinge und ihre Aufnahmegemeinschaften zu leiden haben. In beiden Ländern erhöhen wiederkehrende Naturkatastrophen die Anfälligkeit dieser Menschen weiter. In dieser schwierigen Zeit verstärkt die EU ihre seit langem bestehende humanitäre Hilfe für die Bedürftigsten“, so Lenarčič weiter.

Humanitäre Partner der EU, die in Bangladesch und Myanmar tätig sind, erhalten nun weitere 24,5 Mio. Euro bzw. 11,5 Mio. Euro, um auf den wichtigsten Bedarf an humanitärer Hilfe und Katastrophenvorsorge zu reagieren. Weitere 3 Mio. Euro werden bereitgestellt, um den lebenswichtigen Schutzbedarf staatenloser Rohingya in anderen Ländern der Region zu decken.

EU-Kommission / 23.02.2021

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