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Sonntag, April 18, 2021
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TU-Mitarbeiter er­hält in­ter­na­tio­nal renommierten Architekturpreis

Fritz-Höger-Preis für Backsteinarchitektur

TU-Mitarbeiter David Jan Wilk hat die Fachjury des Fritz-Höger-Preises mit seiner Masterarbeit „Pathos Backstein – Eine Betrachtung der Ent­wick­lung von Lehre und Rezeption sichtbaren Backsteinmauerwerks“ überzeugt und eine Aus­zeich­nung in der Kategorie „Newcomer“ er­hal­ten. Er konnte sich damit gegen fast 600 wei­tere Einreichungen aus aller Welt durchsetzen. Der Preis zählt zu den wichtigsten Architekturpreisen in Deutsch­land und stößt auch in­ter­na­tio­nal auf große Resonanz. Mit ihm wer­den Projekte prämiert, die das Potenzial des Baustoffs Backstein nut­zen, der auch im Ruhrgebiet traditionell verbaut ist. Der Preis wird alle drei Jahre in ver­schie­de­nen Kategorien verliehen, die ökonomische, ökologische und gestalterische Aspekte berücksichtigen.

David Jan Wilk hat in seiner Ab­schluss­ar­beit die Rezeption von Backstein in der Baupraxis un­ter­sucht. Backsteinflächen und -bauten wer­den von einer kleinen Berufsgruppe aus den Bereichen Ar­chi­tek­tur und Handwerk entworfen – rezipiert wer­den sie aber von der breiten Öffentlichkeit. Der wis­sen­schaft­liche Mitarbeiter an der Fa­kul­tät Ar­chi­tek­tur und Bau­in­ge­ni­eur­we­sen hat deshalb den Zusammenhang zwischen dem „Vorgegebenen“ und dem „Empfundenen“ er­forscht. „Man kann bei der Ar­chi­tek­tur immer den Vergleich zur Musik ziehen, die Harmonie sucht und Missklänge vermeidet. Diese Wahr­neh­mung der Ruhe in der Fläche und Unruhe im Einzelnen, die Logik der Fügung und Abfolge des Backsteins im Verband und in der Konstruktion ist auch für Laien sichtbar“, er­klärt David Jan Wilk.

Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund / 24.02.2021

Foto: Technische Uni­ver­si­tät Dort­mund / Privat

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