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Saubere Mobilität: Emissionstests im praktischen Fahrbetrieb werden besser

Die Gemeinsame Forschungsstelle der Kommission hat Montag ihren dritten Bericht über Konformitätsfaktoren veröffentlicht, der die Einhaltung von Emissionsgrenzwerten durch Fahrzeuge bei der Durchführung von Real Driving Emissions (RDE)-Tests bewertet. Er kommt zu dem Schluss, dass die aktuellen Emissionsmesssysteme besser werden. Die Prüfung der Emissionen im praktischen Fahrbetrieb wurde 2016 von der Kommission eingeführt und hat dazu geführt, dass der Schadstoffausstoß aller neuen Fahrzeugtypen erheblich verringert wurde. Die Fahrzeuge müssen die Emissionsgrenzwerte nun in Tests unter realen Bedingungen und nicht nur im Labor einhalten.

Der neue Bericht beschreibt das Ergebnis einer Überprüfung, die von der Gemeinsamen Forschungsstelle im vergangenen Jahr zur Leistung von Analysegeräten für tragbare Emissionsmesssysteme (PEMS) durchgeführt wurde. Sie basiert auf über 550 Tests in laufenden Projekten. Der heutige Bericht kommt zu dem Schluss, dass der Fehlerspielraum für Stickoxide (NOx) bei der aktuellen Gerätegeneration weiter auf 0,23 gesenkt werden kann. Derzeit liegt der in der Verordnung (EU) 2017/1151 festgelegte Wert bei 0,43. Der niedrigere Wert der Begrenzung deutet nun darauf hin, dass PEMS-Geräte besser messen. Die Kommission reduziert die Konformitätsfaktoren auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zum dritten Mal mit dem Ziel, den Konformitätsfaktor auf null zu bringen.

Die Kommission arbeitet daran, einen vorhersehbaren und realistischen Weg zu schadstofffreien Fahrzeugen zu schaffen, um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger sowie die Umwelt zu schützen und die Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie zu stärken. Eine solche Verpflichtung ist Teil einer umfassenderen Agenda, die die Reform der Gesetzgebung zur Typgenehmigung und die Verbesserung der Leistung von Emissionstests (RDE und Worldwide Harmonized Light Test Procedure) beinhaltet.

EU-Kommission / 22.02.2021

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