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Sonntag, März 7, 2021
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Zweiter Vertrag mit Moderna: EU-Kommission sichert den EU-Staaten bis zu 300 Millionen weitere Impfstoff-Dosen

Die Europäische Kommission hat Mittwoch einen zweiten Vertrag mit dem Pharmaunternehmen Moderna genehmigt. Er sieht den Kauf von zusätzlichen 300 Millionen Dosen Impfstoff gegen COVID19 im Namen aller EU-Mitgliedstaaten vor, davon 150 Millionen Dosen im Jahr 2021 und eine Option auf weitere 150 Millionen Dosen im Jahr 2022. Die EU-Staaten haben auch die Möglichkeit, den Impfstoff Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen zu spenden oder ihn an andere europäische Länder weiterzugeben. Gemeinsam mit den bereits geschlossenen Verträgen mit BioNTech-Pfizer, AstraZeneca, Sanofi-GSK, Janssen Pharmaceutica NV, CureVac und Moderna hat die Europäische Kommission den EU-Staaten damit den Zugang zu bis zu 2,6 Milliarden Dosen Impfstoff gesichert.

Zugelassen sind in der EU bisher drei Impfstoffe: Die Kommission hat die bedingte Marktzulassung für den von BioNTech/Pfizer entwickelten Impfstoff am 21. Dezember 2020, für Moderna am 6. Januar 2021 und für AstraZeneca am 29. Januar 2021 erteilt.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte: „Heute sichern wir 300 Millionen zusätzliche Dosen des von Moderna hergestellten COVID-19-Impfstoffs, der bereits in der Europäischen Union verimpft wird. Damit kommen wir unserem wichtigsten Ziel näher, nämlich sicherzustellen, dass alle Europäerinnen und Europäer schnellstmöglich Zugang zu sicheren und wirksamen Impfstoffen haben. Mit einem Portfolio von bis zu 2,6 Milliarden Dosen werden wir in der Lage sein, nicht nur unseren Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch unseren Nachbarn und Partnern Impfstoffe zur Verfügung zu stellen.“

Stella Kyriakides, Kommissarin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, sagte: „Mit diesem neuen Vertrag mit Moderna kommen weitere 300 Millionen Dosen eines zugelassenen sicheren und wirksamen Impfstoffs hinzu. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung unseres Ziels, den Bürgerinnen und Bürgern in Europa und darüber hinaus im Laufe dieses Jahres rasch Zugang zu sicheren und wirksamen Impfungen zu gewähren. Der Vertrag ist nicht nur zur Deckung des kurzfristigen Bedarfs in der EU wichtig, sondern er spielt auch für unsere noch bevorstehende Arbeit im Kampf gegen die rasche Verbreitung neuer Varianten eine wichtige Rolle.“

EU-Kommission / 17.02.2021

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