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Sonntag, März 7, 2021
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Zehn Mal mehr biologische Vielfalt vom Bahnhof bis zur Küste

Das Bundesumweltministerium und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) fördern zehn neue Naturschutzprojekte in ganz Deutschland im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Vor zehn Jahren, am 15. Februar 2011, startete das heute finanzstärkste Naturschutz-Förderprogramm des Bundes. Die Bandbreite der neuen Projekte für biologische Vielfalt reicht vom Aktionsplan für den Zwergschwan über wildbienengerechte Stadtplanung mithilfe künstlicher Intelligenz bis zum Großprojekt zur Wiederbelebung der Natur an der deutschen Ostseeküste. Ein Schwerpunkt ist der Insektenschutz. Er wird sowohl mit konkreten Maßnahmen etwa an Bahnhöfen vorangebracht als auch mit Umweltbildungsangeboten umgesetzt, bei denen Erwachsene und Schüler*innen lernen, wie wichtig Insekten sind.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Gerade haben wir das Insektenschutzgesetz im Kabinett beschlossen, um Bienen, Hummeln und Co. künftig besser zu schützen. Mit unseren neuen Förderprojekten zeigen wir ganz konkret, wie man Insekten- und Naturschutz kreativ umsetzt: Mit insektenfreundlichen Lebensräumen in der Stadt, mit einer Bahnhofsbeleuchtung, die Insekten nicht schadet, mit spielerischen Lernangeboten für Schulen, wie man beispielsweise Hummeln helfen kann. Die Projekte gehen weit über lokale Maßnahmen hinaus und entwickeln überregionale Strahlkraft. Seit zehn Jahren ist das Bundesprogramm biologische Vielfalt damit erfolgreich –– auch dank unzähliger Engagierter aus dem Naturschutz, den Kommunen, der Landwirtschaft, aber auch aus Unternehmen, Wissenschaft und der breiten Öffentlichkeit. Gemeinsam können wir unsere Arten und Ökosysteme schützen, und damit letztlich auch unsere eigene Lebensgrundlage.“

BMU / 17.02.2021

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