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Sonntag, März 7, 2021
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Deutschland und Frankreich: Gemeinsam für eine neue und innovative europäische Industriestrategie

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und Bruno Le Maire, der französische Minister für Wirtschaft, Finanzen und Wiederaufbau, trafen heute zusammen, um zentrale deutsch-französische Industrieprojekte sowie die Stärkung der europäischen Industriepolitik zu besprechen.

Erneut wurde betont, wie wichtig die Industriepolitik für die wirtschaftliche Erholung der EU ist. Mit dem Ziel, eine wettbewerbsfähige, souveräne und resiliente europäische Industrie aufzubauen, streben die Minister Investitionen in Zukunftstechnologien „made in EU“ und die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen an. Beide rufen dazu auf, die EU-weite Zusammenarbeit im Bereich innovativer Technologien zu beschleunigen, insbesondere in Form von Industrieallianzen und den sogenannten „Important Projects of Common European Interest“ (IPCEI).

Altmaier und Le Maire engagieren sich in diesem Rahmen aktiv für die Implementierung dreier IPCEI mit dem Fokus auf Wasserstoff, Cloud Computing und Mikroelektronik, die teils durch die europäische Recovery and Resilience Facility finanziert werden sollen. Der weltweite Mangel an elektronischen Bauteilen für die Automobilindustrie verdeutlicht erneut die Notwendigkeit eines ambitionierten IPCEI-Vorhabens, um entsprechende Kapazitäten in Europa zu stärken. Beide Minister bekräftigen zudem ihr Ziel, gemeinsame Prioritäten für die europäische Raumfahrtpolitik (ESA und EU) festzulegen und dabei bis Mitte 2021 auch eine gemeinsame Position zur Zukunft europäischer Trägersysteme und zur „New Space Economy“ zu entwickeln.

BMWi / 16.02.2021

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