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Montag, März 8, 2021
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Dr. Martini-Preis 2021 verliehen

Fünf Nachwuchsforschende erhalten ältesten Medizinpreis Deutschlands

Fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) sind heute im Rahmen einer digitalen Preisverleihung mit dem Dr. Martini-Preis 2021 ausgezeichnet worden. Der mit 4.000 Euro dotierte erste Preis geht an Dr. Fabian J. Brunner und Priv.-Doz. Dr. Christoph Waldeyer für ein Modell, das das cholesterinabhängige Langzeitrisiko für einen Herzinfarkt berechnet. Die beiden zweiten Preise in Höhe von jeweils 3.000 Euro teilen sich Dr. Luzia Veletzky sowie Dr. Jan Kempski und Dr. Anastasios Giannou. Veletzky erhält die Auszeichnung für ihre Querschnittsstudie zur Tropenkrankheit Loiasis. Kempski und Giannou werden für die Erforschung eines neuartigen Therapiekonzeptes bei Dickdarmkrebs ausgezeichnet.

Dr. Eva Gümbel, Staatsrätin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Die Corona-Pandemie führt uns aktuell vor Augen, wie wichtig die Innovationskraft der Wissenschaft ist. Ein herausragendes Beispiel hierfür stellen die mit dem Dr. Martini-Preis ausgezeichneten Forschungsarbeiten dar – von neuen Präventions- und Therapieverfahren bis zur Erforschung bislang vernachlässigter Krankheiten. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag, um die medizinische Versorgung weit über Hamburgs Grenzen hinaus nachhaltig zu stärken. Ich danke der Preisträgerin und den Preisträgern für ihre wichtige Arbeit und gratuliere herzlich zu der verdienten Auszeichnung!“

Prof. Dr. Ansgar W. Lohse, Vorsitzender des Kuratoriums der Dr. Martini-Stiftung und Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKE: „Der älteste Medizinpreis Deutschlands honoriert herausragende klinische Forschungsarbeiten, deren Erkenntnisse nicht nur zum Verständnis der Entstehung von Krankheiten beitragen, sondern neue Therapieoptionen eröffnen. Dank der großzügigen Unterstützung der Hamburgischen Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve können wir auch in diesem Jahr die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entsprechend würdigen. Dafür danken wir der Spenderin Eva-Maria Greve herzlich.“

Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke / 12.02.2021

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