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Freitag, März 5, 2021
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Wohneigentum in vielen Regionen erschwinglich – Baukindergeld mit deutlich positivem Effekt

Trotz gestiegener Immobilienpreise im vergangenen Jahr bleiben Wohnimmobilien in vielen Regionen Deutschlands für Durchschnittsverdiener erschwinglich. Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser sind aktuell ähnlich erschwinglich wie im Jahr 2010. Das Baukindergeld wirkt sich positiv aus und erhöht die Erschwinglichkeit deutlich. Das ist das Ergebnis des IVD-Erschwinglichkeitsindex aus dem dritten Quartal 2020.

Der Erschwinglichkeitsindex führt die Faktoren Immobilienpreise, Löhne und Gehälter sowie das Zinsniveau zusammen und gibt Auskunft darüber, inwieweit es für einen durchschnittlichen Haushalt finanziell möglich ist, eine Immobilie zu erwerben. Ein hoher Wert zeigt eine gute, ein niedriger Wert eine schlechte Erschwinglichkeit an. Ist der Wert größer als hundert, gilt die Immobilie als erschwinglich. In diesem Fall müssen weniger als 25 Prozent des Haushaltseinkommens für die Finanzierung aufgewendet werden.

Der IVD Research verzeichnet aktuell für Eigentumswohnungen im mittleren Wohnwert einen bundesweiten Indexwert von 199,9 Punkten (2010, Q1: 220,2). Das entspricht einer anteiligen Belastung am Haushaltseinkommen von 12,5 Prozent. Unter Hinzunahme des staatlichen Baukindergelds (ein Kind) müssen sogar nur 8,8 Prozent (Indexwert von 282,7) des Einkommens für eine Bestandswohnung mit mittlerem Wohnwert ausgegeben werden.

IVD / 12.02.2021

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