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Sonntag, März 7, 2021
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Hausverkäufe in der Türkei sinken im Januar

ALMANYALILAR – In der Türkei wurden im Januar 70.587 Wohnimmobilienverkäufe registriert. Das waren 37.9% weniger als letztes Jahr im gleichen Monat, erklärte die nationale Statistikbehörde (Turkstat/Tüik) am Montag, und: “Istanbul hatte den höchsten Anteil an Hausverkäufen mit 19,4% und 13.666 Häusern”. Die Hauptstadt Ankara und die ägäische Provinz Izmir folgten Istanbul mit jeweils 6.635 und 4.063 Häusern. Den Besitzer wechselten offiziell die wenigsten Wohnhäuser in den Provinzen Ardahan (16) und Hakkari (10).

Insgesamt gab es 22.268 Erstverkäufe von Häusern im Januar 2021, ein sinken um 38,2% gegenüber dem Vorjahresmonat. Istanbul – die bevölkerungsreichste türkische Stadt und ein wichtiges Tourismuszentrum – stand dabei an erster Stelle mit 16,8% oder 3.746 Erstverkäufen. In den Provinzen Ankara verkauften sich 1.649, in Izmir 1.233 Häuser zum ersten Mal. Der Verkauf von hypothekenbelasteten Wohnhäusern fiel um ganze 74,6% auf 10.732, was 15,2% aller Wohnimmobilienverkäufen in der Türkei entsprach.

Die offiziellen Daten zeigten, dass auch der Immobilienverkauf an ausländische Staatsbürger gegenüber dem Vorjahresmonat stark gesunken ist: um 31.5% auf 2.675 Einheiten. Wieder führte Istanbul die Verkaufsliste an (1.380 Häuser), gefolgt von der Mittelmeerstadt Antalya (462) und der Hauptstadt Ankara (179). Auf der Liste der Käufer nehmen Iraker den ersten Platz ein (459 Hauskäufe gehen auf ihr Konto), an zweiter Stelle stehen iranische Staatsbürger (385) und an dritter Menschen aus Russland (260).

Svenja Ipsen / 15.02.2021

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