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Samstag, Februar 27, 2021
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„Impfkampagne in Europa nimmt an Fahrt auf“

Ursula von der Leyen hat Mittwoch im Europäischen Parlament zur gemeinsamen Impfstoffbeschaffung Stellung genommen. „Insgesamt sind in Europa seit Dezember 26 Millionen Impfdosen ausgeliefert worden. Mehr als 17 Millionen Menschen wurden geimpft. Und wir werden so hart wie nur irgend möglich daran arbeiten, dass wir unser Ziel erreichen, nämlich dass wir bis Ende des Sommers 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Europa geimpft haben“, sagte die EU-Kommissionspräsidentin. Die Impfkampagne nehme an Fahrt auf, doch „wir sind heute … noch nicht da, wo wir sein wollen. Wir waren spät dran bei der Zulassung. Wir waren zu optimistisch bei der Massenproduktion. Und vielleicht waren wir uns auch zu sicher, dass das Bestellte tatsächlich pünktlich geliefert wird. Wir müssen uns fragen, warum das so ist und welche Lehren wir daraus ziehen können.“

Es sei richtig gewesen, dass die Europäerinnen und Europäer den Impfstoff gemeinsam bestellt haben und nun solidarisch teilen. „Ich mag mir gar nicht ausmalen, was es bedeutet hätte, wenn einige wenige große Mitgliedstaaten sich Impfstoff gesichert hätten und der Rest leer ausgegangen wäre. Was das für unseren Binnenmarkt bedeutet hätte, und für die Einheit Europas! Es wäre wirtschaftlicher Unsinn. Und es wäre das Ende unserer Gemeinschaft“, sagte von der Leyen.

Die gleiche Solidarität muss auch mit den Partnern in der Nachbarschaft der Europäischen Union und in der Welt gezeigt werden. Auch hier gehe es darum, die Ausbreitung des Virus zu stoppen, um die Wahrscheinlichkeit von Mutationen zu verringern. Deshalb seien die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten eine zentrale Stütze der globalen Impfplattform COVAX.

EU-Kommission / 10.02.2021

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