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Sonntag, Februar 28, 2021
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HFV fordert Perspektiven für seine Sportvereine und Mitglieder

Die durch die Bund-Länder-Kommission vereinbarten aktuellen Beschlüsse haben aufgrund der Pandemieentwicklung ihre Berechtigung. Der Hamburger Fußball-Verband (HFV) sorgt sich aber über die großen möglichen Langzeitschäden bei seinen Vereinen und vor allem bei den Kindern und Jugendlichen.

Die überwiegende Zahl der Vereinsmitglieder hat sich in den vergangenen Monaten sehr solidarisch mit ihren Vereinen gezeigt. Insbesondere bei den Mannschaftssportarten fehlen aber die üblichen Neueintritte. Dennoch bewegen sich die Vereinsaustritte im üblichen Rahmen. Überproportionale Vereinsaustritte, trotz des nicht möglichen Spielbetriebs, sind bisher nicht zu beobachten. „Wir haben Verständnis für die Sorgen und Nöte der Menschen in unseren Vereinen“, sagt Christian Okun, Schatzmeister und HFV-Präsidiumsmitglied. „Die meisten Vereinsmitglieder zeigen sich mit ihren Vereinen sehr solidarisch. Dafür gebührt ihnen eine hohe Dankbarkeit“, so Okun.

Ganz unabhängig davon, welche Sparten bzw. Abteilungen in den Vereinen stärker betroffen sind, muss insgesamt davon ausgegangen werden, dass durch das Hick-Hack der Politik Strukturen weggebrochen sind, die irreparabel sind. Der Frust sitzt tief, die Enttäuschungen über die Politik und die mangelnde Willigkeit und Fähigkeit der Politik, den betroffenen Menschen angemessen zu helfen, haben zu einer starken Reaktion geführt. Es ist bis heute mit einer hohen Quote aller ehrenamtlich Tätigen zu rechnen, die dem Ehrenamt verloren gehen.

Der HFV fordert die Vertreter der Stadt in diesem Zusammenhang auf, klare Perspektiven aufzuzeigen. „Die Szenarien sollten klar beschrieben sein“, sagt Okun. „Es ist einfach schwer erklärbar, dass Kinder morgens zusammen in der Schule sitzen, nachmittags aber nicht zusammen Sport treiben dürfen.“

HFV / 10.02.2021

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