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Dienstag, März 9, 2021
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EU-Parlament billigt Aufbaufonds zur wirtschaftlichen Erholung nach der Pandemie

Die Europäische Kommission hat das Votum des Europäischen Parlaments Mittwoch begrüßt, das die im Dezember 2020 erzielte politische Einigung über die Verordnung zur Einrichtung einer Aufbau- und Resilienzfazilität bestätigt. Die Fazilität ist das Herzstück und das wichtigste Instrument des Aufbauplans NextGenerationEU, mit dem die EU gestärkt aus der COVID19-Pandemie hervorgehen will. Die Zustimmung des Europäischen Parlaments ist ein wichtiger Schritt, um die Mitgliedstaaten mit Darlehen und Zuschüssen in Höhe von 672,5 Mrd. Euro bei Reformen und Investitionen zu unterstützen.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte: „Entscheidend ist, dass wir das Virus mithilfe von Impfstoffen besiegen. Aber wir müssen auch den Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Gemeinschaften bei der Überwindung der Wirtschaftskrise unter die Arme greifen. Genau dafür werden über die Aufbau- und Resilienzfazilität 672,5 Mrd. Euro bereitgestellt. Diese Investitionen werden Europa grüner, digitaler und resilienter machen – und davon werden langfristig alle profitieren. Ich begrüße das positive Votum des Europäischen Parlaments als wichtigen Schritt zur Aktivierung der Aufbau- und Resilienzfazilität.“

Valdis Dombrovskis, Exekutiv-Vizepräsident für eine Wirtschaft im Dienste der Menschen, fügte hinzu: „Die Aufbau- und Resilienzfazilität bietet den EU-Ländern eine einzigartige Chance, ihre Volkswirtschaften für die Zeit nach Corona neu aufzustellen und fit zu machen. Sie ermöglicht es den Ländern zudem, ihre Resilienz zu stärken und Kurs auf eine digitalere und umweltfreundlichere Zukunft zu nehmen. Dafür braucht es die richtigen Investitionen und die richtigen Reformen. Um sich von der Krise zu erholen und für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu wappnen, sollten die Mitgliedstaaten die Aufbau- und Resilienzfazilität als Chance begreifen, Engpässe in ihren Volkswirtschaften zu beseitigen und veraltete Strategien und Praktiken zu modernisieren.“

EU-Kommission / 10.02.2021

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