5.5 C
Hamburg
Donnerstag, März 4, 2021
Start Wirtschaft Export Außenwirtschaftsförderinstrumente bewähren sich in der Krise

Außenwirtschaftsförderinstrumente bewähren sich in der Krise

Bund übernimmt 2020 Exportkreditgarantien in Höhe von 16,7 Milliarden Euro – Antragsvolumen bei Investitionsgarantien verdoppelt

Die Exportkredit- und Investitionsgarantien des Bundes haben im Pandemiejahr 2020 einen wichtigen Beitrag zur Stützung der deutschen Wirtschaft und zum Erhalt von Arbeitsplätzen in Deutschland geleistet und sich als verlässliche und belastbare Instrumente der Außenwirtschaftsförderung erwiesen. Mit dem sogenannten 5-Punkte-Maßnahmenpaket (PDF, 308 KB) zur Unterstützung der deutschen Exportwirtschaft hatte das Bundeswirtschaftsministerium im Juli 2020 die Bedingungen für die Inanspruchnahme von Exportkreditgarantien in der Corona-Krise verbessert, um so die Liquiditätssituation von Exporteuren und Importeuren in der aktuellen Krisensituation zu verbessern.

Der Bund hat im Jahr 2020 Exportkreditgarantien in Höhe von rund 16,7 Milliarden Euro übernommen. 2019 waren es 21 Milliarden Euro. Dieser Rückgang ist unter anderem auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. Das weiterhin hohe Deckungsvolumen für 2020 unterstreicht die Bedeutung dieses Absicherungsinstruments des Bundes für die Exportwirtschaft. Es zeigt auch, dass die Erweiterungen und Verbesserungen der Risikoabsicherung während der Corona-Krise gut durch die Wirtschaft angenommen werden. Gut 80 Prozent der mit Exportkreditgarantien abgesicherten Geschäfte betreffen Exporte in Entwicklungs- und Schwellenländer.

BMWi / 09.02.2021

Anzeigen

-Advertisment -

Most Popular