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Dienstag, März 9, 2021
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Präsidentin von der Leyen zum Holocaust-Gedenktag – Online-Diskussion „Wer erinnert wie an wen?“ am 27. Januar

Vor dem Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar hat sich Ursula von der Leyen Dienstag besorgt über den wieder zunehmenden Hass auf Juden in Europa und auch außerhalb Europas gezeigt. „In den Zeiten der Pandemie haben Verschwörungstheorien und Desinformation mit häufig antisemitischen Narrativen neue Nahrung bekommen. Wir beobachten eine besorgniserregende Zunahme von verzerrter Darstellung und Leugnung des Holocaust“, sagte die Kommissionspräsidentin. Faktenbasiertes Geschichtswissen sei sehr wichtig. Zur Vielfalt der Erinnerungskulturen organisiert die Vertretung der Europäischen Kommission in Kooperation mit dem Programm „Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch“ der Leo Baeck Foundation am 27. Januar die Online-Diskussion „Wer erinnert wie an wen?“.

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Dieser Tag ist seit 25 Jahren ein Gedenktag in Deutschland. Auch die Vereinten Nationen haben ihn zum Gedenktag erklärt. Am Jahrestag der Befreiung des Nazi-Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau wird an die Millionen jüdischer Frauen, Männer und Kinder sowie aller anderen Opfer erinnert, darunter Hunderttausende von Roma und Sinti, die während des Holocausts ermordet wurden.

„Wir dürfen nie vergessen. Nun, da Gedenkstätten pandemiebedingt geschlossen sind und es immer weniger Holocaust-Überlebende gibt, müssen wir neue Wege des Erinnerns finden. Angesichts der Verbreitung von Verschwörungsmythen in den sozialen Medien müssen wir unsere junge Generation aufklären und gegen Antisemitismus wappnen“, erklärte von der Leyen.

EU-Kommission / 26.01.2021

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