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Freitag, Januar 22, 2021
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Neue Studie zur Küstenautobahn A20: Kosten doppelt so hoch wie geplant

Eine vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zusammen mit dem Bündnis der A20-Gegner und Fridays For Future vorgestellte Studie belegt die Unwirtschaftlichkeit der Küstenautobahn A20 in Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Das Neubauprojekt wird demnach doppelt so teuer wie im Bundesverkehrswegeplan 2030 veranschlagt. Entscheidungen wurden also unter falschen Annahmen getroffen.

Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender: „Die Studie zeigt eindrücklich, dass die Kosten der A20 im Bundesverkehrswegeplan 2030 auf gravierende Art und Weise unterschätzt worden sind. Der Bau der A20 wäre nicht nur klimaschädlich und naturzerstörend, sondern auch ein volkswirtschaftliches Desaster. Deshalb fordern wir die Bundes- und Landespolitik auf, dieses Bauvorhaben zu stoppen und stattdessen in eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur zu investieren. Angesichts der Klimakrise und einer notwendigen Mobilitätswende sind milliardenschwere Neubauten von Fernstraßen unverantwortlich. Bundesverkehrsminister Scheuer will erneut Fakten schaffen, ohne dabei den dringlichen Handlungsbedarf für Klimaschutz und den Stopp des Artensterbens zu berücksichtigen. Im aktuellen Bundesverkehrswegeplan ist der Bau von 850 Kilometern zusätzlicher Autobahnen und unzähliger Bundesstraßen vorgesehen – ein Irrsinn, der sofort beendet werden muss.“

BUND / 12.01.2021

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