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Dienstag, Januar 19, 2021
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Europäische Kommission sichert bis zu 300 Millionen zusätzliche Dosen des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer

Die Europäische Kommission hat den EU-Mitgliedstaaten Freitag vorgeschlagen, weitere 200 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs der Firma BioNTech/Pfizer zu bestellen; verbunden mit der Option auf weitere 100 Millionen Dosen. Damit hat die EU ihren Mitgliedstaaten insgesamt bis zu 600 Millionen Dosen dieses Impfstoffs gesichert, der bereits in der gesamten EU verwendet wird. „Ich freue mich besonders, dass von diesem neuen Auftrag bereits ab dem zweiten Quartal 75 Millionen Dosen zur Verfügung stehen werden. Der Rest würde dann im dritten und im vierten Quartal 2021 geliefert werden“, sagte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen Freitag in Brüssel. „Europa wird mehr als genügend Impfstoff haben in einem verlässlichen Zeitrahmen. Und das zeigt eben auch, dass der Weg, den wir gemeinsam in Europa eingeschlagen haben, der richtige Weg ist.“

„Wir haben gemeinsam ein breites Portfolio an Impfstoffen angelegt. Das war auch richtig, denn wer wusste schon im Sommer, welcher Impfstoff zum Schluss das Rennen macht?“, sagte von der Leyen. Von Anfang an habe die Europäische Kommission in den Ausbau der Produktionskapazitäten investiert, bereits im Juni auch bei BionTech.

Mit BioNTech-Pfizer gibt es bereits einen Vertrag, der also ohne langwierige Verhandlungen aufgestockt werden konnte – ermöglicht dadurch, dass mit dem zusätzlichen Werk in Marburg nun eine entscheidende Erweiterung der Produktionskapazitäten in Sicht ist. „Es ist ein bewährter Impfstoff – also ist das ganze Zulassungsverfahren erledigt. Die Mitgliedsstaaten kennen ihn – also wissen sie, wie sie damit umgehen müssen, sie kennen die Logistik dahinter. Und deshalb bringt das Planungssicherheit und zusätzlichen Schwung für die Impfungen in ganz Europa und in unserer Nachbarschaft“, sagte von der Leyen.

EU-Kommission / 08.01.2021

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