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Donnerstag, Januar 28, 2021
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Neue Wege aus der Wegwerfgesellschaft

Die Bundesregierung hat heute die Fortschreibung ihres Abfallvermeidungsprogramms beschlossen. Das Programm bündelt die gesellschaftlichen Anstrengungen und Ziele der Umweltpolitik zur Abfallvermeidung in Deutschland. Mit der Fortbeschreibung aktualisiert die Bundesregierung ihr Programm und legt einen stärkeren Fokus auf Beteiligung der Öffentlichkeit. Denn möglichst viele Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen und Organisationen in Deutschland sollen in ihrem Alltag aktiv Abfälle vermeiden. Begleitend zur Fortschreibung des Abfallvermeidungsprogramms sind verschiedene Dialogformate vorgesehen, die Anfang 2021 starten.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Mit unserem aktuellen Lebensstil verbrauchen wir Deutschen zu viele Ressourcen. Die hohen Abfallmengen in Deutschland sind schlecht für die Umwelt und teuer für die Volkswirtschaft. Abfallvermeidung zahlt sich aus. Denn Unternehmen, die in ihren Prozessen gezielt Abfälle vermeiden, produzieren auch viel effizienter. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist Abfallvermeidung längst im Alltag angekommen: von Mehrwegverpackungen für To-Go-Essen oder Kaffee bis zu mehrfach verwendeten Stoffbeuteln oder Körben statt Plastiktüte. Wiederverwenden, Reparieren, Gebrauchtes weitergeben – so gelingt die Abfallvermeidung. Im vergangenen Jahr haben wir mit den Verboten für Plastiktüten und überflüssiges Einwegplastik bereits wichtige Schritte beschlossen. In diesem Jahr will ich eine Gesetzesänderung durchsetzen, die Anbieter von To-Go-Essen und -Getränken dazu verpflichtet, auch Mehrwegbehälter anzubieten.“

BMU / 06.01.2021

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