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Mittwoch, Januar 20, 2021
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„Deutsche Unternehmen haben sich auf den Brexit eingestellt“

Aktuelle Studie zeigt wirtschaftliche Auswirkungen des Austritts des Vereinigten Königreichs aus dem EU-Binnenmarkt

Das Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus dem EU-Binnenmarkt hat in Verbindung mit einem umfassenden Freihandelsabkommen deutlich geringere Auswirkungen auf die Wirtschaft in Deutschland, der Europäischen Union und im Vereinigten Königreich als in einem Szenario ohne Freihandelsabkommen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine heute veröffentlichte Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Studie zeigt auch, dass sich die Auswirkungen des Brexits auf das deutsche BIP bereits realisiert haben, da der Handel mit dem Vereinten Königreich in Erwartung des Brexits seit geraumer Zeit rückläufig ist.

Bundesminister Altmaier: „Die Einigung auf ein umfassendes Abkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich ohne Zölle und ohne Kontingente ist für die Wirtschaft in Deutschland, der EU und im Vereinigten Königreich ein gutes Signal. Die Studie zeigt, dass ein Verbleib des Vereinigten Königsreichs im EU-Binnenmarkt noch immer die wirtschaftlich beste Lösung gewesen wäre. Sie zeigt aber auch: Deutsche Unternehmen haben sich bereits auf den Austritt des Vereinigten Königreichs aus dem EU-Binnenmarkt eingestellt. Die unmittelbaren Effekte des Brexits auf die zukünftigen Handelsverflechtungen mit dem Vereinigten Königreich dürften geringer ausfallen, als vielfach befürchtet.“

BMWi / 05.01.2021

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