1 C
Hamburg
Donnerstag, Januar 28, 2021
Start Lifestyle Gesellschaft Der Imam, der in Tote Rakiflaschen reinstecken will, wurde Gewerkschaftsleiter

Der Imam, der in Tote Rakiflaschen reinstecken will, wurde Gewerkschaftsleiter

ALMANYALILAR – Der Imam Fettah Kahraman in türkischer Stadt Denizli Bayramyeri Camii tätig ist, schrieb im März 2020 in einem seiner Sozialmedia Accounts: „Wer sich von den Imamen gestört fühlt, wird am Tag deren Begräbnisses vor uns kommen. Denen werden wir (nach der Ritualwaschung) statt Tupfer, Rakiflaschen reinstopfen!“

Seine Mitteilung hat große Empörung in der Türkei ausgelöst. Nach den heftigen Kritiken löschte er seinen Beitrag und wurde kurz danach von der Bayrampasa Moschee zur Kirishane Moschee versetzt.

Am 24. Dezember fand der Kongress der Diyanet Gewerkschaft (Diyanet-Sen) statt, in dem dieser Imam Fettah Kahraman als Niederlassungsleiter ausgewählt wurde. Der erste Protest kam von der Oppositionspartei CHP Denizli. Der CHP Abgeordnete Teoman Sancar hat die Diyanet Gewerkschaft scharf kritisiert und nachgefragt, wie es angehen kann, dass sich so eine Person unter der Gewerkschaft aufhält, sogar ihm Aufgaben erteilt. Wie kann es möglich sein, dass so ein Imam solche unanständigen Beiträge veröffentlichen kann. Dazu ergänzte der Abgeordnete mit seiner Verdeutlichung an den Obergeistlichen (Müftü) der Stadt, wer dieser Mensch sei, der sich dafür entscheidet wer was nach seinem Tod bekommen soll.

Anzeigen

-Advertisment -

Most Popular