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EU-Beschäftigungsbericht: Coronas-Krise trifft vor allem junge Menschen und Geringverdiener

Die Coronavirus-Krise hat einen noch nie dagewesenen Verlust an Arbeitseinkommen verursacht. Die Auswirkungen waren besonders hart für Arbeitnehmer, die ohnehin schon benachteiligt sind, wie z. B. junge Menschen und solche mit Zeitverträgen. Maßnahmen zum Ausgleich von Lohneinbußen haben aber zur Abfederung beigetragen und Niedriglohnempfänger unterstützt. Zu diesen Ergebnissen kommt die Dezember-Ausgabe des Dienstag vorgestellten Quartalsbericht „Beschäftigungs- und Sozialentwicklung“ der Kommission. Der Bericht analysiert die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Arbeitsplätze und Einkommen.

Nicolas Schmit, Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte, sagte: „Die Kommission hat alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel mobilisiert, um die Mitgliedstaaten zu unterstützen, insbesondere durch das SURE-Instrument, das nationale Kurzarbeitsregelungen fördert. Darüber hinaus wird die neue Jugendgarantie junge Menschen dabei unterstützen, Fähigkeiten zu entwickeln und Berufserfahrung zu sammeln, insbesondere in Bereichen, die für den grünen und digitalen Wandel relevant sind. Junge Menschen in den Mittelpunkt dieser Übergänge zu stellen, wird unsere Priorität während des Aufschwungs sein.“

Aufgrund der Maßnahmen der Mitgliedstaaten war der Beschäftigungsrückgang weniger dramatisch als der Rückgang des BIP. Die Herbstprognose der Kommission geht davon aus, dass diese Maßnahmen zwar bisher die Beschäftigung schützen, die Erholung aber zunächst nicht beschäftigungsintensiv sein wird, da sich die Unternehmen zunächst darauf konzentrieren werden, vorübergehend entlassene Arbeitnehmer wiedereinzustellen und das frühere Arbeitszeitniveau zu erreichen.

EU-Kommission / 22.12.2020

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