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Freitag, Januar 22, 2021
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Große Mehrheit der Deutschen zu deutlichen Änderungen des eigenen Lebensstils bereit

BUND-Umfrage zu Natur- und Umweltschutz: Große Mehrheit der Deutschen zu deutlichen Änderungen des eigenen Lebensstils bereit – Wahljahr muss Weichen für Verkehrs-, Agrar- und Ressourcenwende stellen

Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr – viele Menschen nehmen sich zum Jahreswechsel etwas für die Zukunft vor. Mit Blick auf das Bundestagswahljahr 2021 hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nachgefragt: Wie groß ist der Veränderungswille in der Bevölkerung angesichts von Klimakrise, Artensterben und Umweltverschmutzung und was erwarten Bürgerinnen und Bürger von der Politik? Das Ergebnis der vom BUND in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage des Instituts Kantar: Eine große Mehrheit im Land ist zu deutlichen Änderungen ihrer Lebensweise bereit. Die Politik soll handeln.

86 Prozent der Deutschen sind demnach zu deutlichen Einschränkungen ihres Lebensstils bereit, um das Klima zu schützen. Rund 85 Prozent würden dies tun, um das Artensterben zu stoppen, und 87 Prozent für den Kampf gegen die Umweltverschmutzung. Die Zustimmung ist in allen drei Bereichen sehr hoch, wobei jüngere eine noch größere Bereitschaft zur Änderung des Lebensstils bekunden als ältere Menschen. Frauen können sich Einschränkungen eher vorstellen als Männer. Befragt wurden im Zeitraum vom 15. bis 17. Dezember insgesamt 1014 repräsentativ ausgewählte Deutsche. Klimaschutz, Ressourcenwende und der Erhalt der biologischen Vielfalt müssen 2021 ganz oben auf der politischen Agenda stehen, fordert der BUND. Denn ohne eine Kehrtwende in den Produktionsweisen und im Konsumverhalten droht ein ökologischer Kollaps.

BUND / 22.12.2020

Die Auswirkungen der Ressourcenverschwendung, unseres auf Wirtschaftswachstum ausgerichteten Systems, sind massiv. Sie ist der Motor hinter den anderen ökologischen Problemen, denn über 90 Prozent des Biodiversitätsverlusts und 50 Prozent der Treibhausgasemissionen gehen auf sie zurück.

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