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Montag, Januar 25, 2021
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EU-Wettbewerbshüter genehmigen Zusammenschluss von Fiat Chrysler und Peugeot unter Auflagen

Die Europäische Kommission hat heute (Montag) den geplanten Zusammenschluss der Automobilbauer Fiat Chrysler Automobiles N.V. („FCA“) und Peugeot S.A. („PSA“) nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt. Die Genehmigung ist an die Auflage geknüpft, dass die von den beteiligten Unternehmen angebotenen Verpflichtungen in vollem Umfang eingehalten werden.

Die für Wettbewerbspolitik zuständige Exekutiv-Vizepräsidentin der Kommission Margrethe Vestager erklärte dazu: „Gür viele Selbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen in ganz Europa ist es wichtig, dass auf dem Markt für gewerbliche Kleintransporter reger Wettbewerb herrscht. Wir können den Zusammenschluss von Fiat Chrysler und Peugeot SA genehmigen, da ihre Verpflichtungen den Eintritt und die Expansion neuer Anbieter auf dem Markt für leichte Nutzfahrzeuge erleichtern werden. Auf den anderen Märkten, auf denen die beiden Automobilhersteller derzeit tätig sind, wird der Wettbewerb auch nach dem Zusammenschluss nicht an Dynamik einbüßen.“

Die Kommission hat den heutigen Beschluss nach einer eingehenden Prüfung des geplanten Zusammenschlusses der beiden weltweit aufgestellten Automobilkonzerne, die im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) über eine starke Produktionsbasis verfügen, erlassen. Die Übernahme wird zur Gründung des viertgrößten Automobilkonzerns der Welt führen. Künftig will das fusionierte Unternehmen unter der Bezeichnung „Stellantis“ firmieren.

EU-Kommission / 21.12.2020

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