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EU reicht neues Klimaschutzbeitrag bei den Vereinten Nationen ein

Die deutsche Ratspräsidentschaft hat heute zusammen mit der Europäischen Kommission das erhöhte nationale Klimaziel der EU und ihrer Mitgliedstaaten bei den Vereinten Nationen eingereicht. Damit hat sich die EU verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 55 Prozent zu verringern. Mit dieser Zielerhöhung setzt die EU ein Zeichen, ihre Wirtschaft klimaneutral und zukunftsfest umzubauen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Das ist ein guter Tag für den weltweiten Klimaschutz. Die EU stellt heute einmal mehr unter Beweis, dass sie das Pariser Abkommen ernst nimmt. Die Weltgemeinschaft hat 2015 in Paris versprochen, alle fünf Jahre gemeinsam besser zu werden beim Klimaschutz. Die EU erfüllt diesen Anspruch. Der neue europäische Klimaschutzbeitrag kommt pünktlich zum fünften Jahrestag des Pariser Abkommens, und er ist international vorbildlich. Das neue Ziel bedeutet nichts weniger als eine Verdopplung des Tempos beim Klimaschutz in der EU in diesem Jahrzehnt. Das ist auch ein wichtiges internationales Signal. Denn nun können wir auch glaubwürdig von unseren internationalen Partnern verlangen, uns auf diesem Weg zu folgen. Ich erwarte, dass es bis zur nächsten Weltklimakonferenz in Glasgow in knapp einem Jahr noch viele weitere Klimaschutzzusagen geben wird.“

BMU / 18.12.2020

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