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Freitag, Januar 22, 2021
Start Gesundheit Arzneimittel Corona: EU-Kommission sichert Antigen-Schnelltests und begrüßt vorgezogenen EMA-Zeitplan zu Moderna-Impfstoff

Corona: EU-Kommission sichert Antigen-Schnelltests und begrüßt vorgezogenen EMA-Zeitplan zu Moderna-Impfstoff

Die Europäische Kommission hat Freitag einen Rahmenvertrag mit Abbott und Roche unterzeichnet, der den Mitgliedstaaten den Erwerb von über 20 Millionen Corona-Antigen-Schnelltests für bis zu 100 Mio. Euro ermöglicht, die aus dem Pandemie-Soforthilfeinstrument ESI finanziert werden. Diese Tests werden ab Anfang 2021 verfügbar sein. Gestern hat die europäische Arzneimittel-Agentur EMA angekündigt, dass sie bereits am 6. Januar über die Zulassung des Corona-Impfstoffs des US-Herstellers Moderna entscheiden will. Die Entscheidung über die mögliche Zulassung des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer hat Europäische Arzneimittel-Agentur für den 21. Dezember angekündigt. Die EU-Staaten wollen nach der Autorisierung mit den Impfungen gegen das Coronavirus ab dem 27. Dezember beginnen.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte den vorgezogenen Zeitplan: „Ich begrüße die Entscheidung der EMA, die außerordentliche Sitzung zu Moderna auf den 6. Januar vorzuziehen. Dies ist der zweite Termin, an dem die EMA nach BioNtech/Pfizer eine wissenschaftliche Bewertung abgeben wird“, twitterte sie.

Die EMA bestätigte Fortschritte bei der Bewertung des Zulassungsantrags für den mRNA-1273 COVID-19-Impfstoff von Moderna. Ein ständiger Dialog mit dem Unternehmen habe dafür gesorgt, dass Fragen, die während der Bewertung aufkamen, zügig weiterverfolgt und vom Unternehmen beantwortet wurden.

EU-Kommission / 18.12.2020

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