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EU-Zollbehörden beschlagnahmten 2019 mehr gefälschte Waren aus China

2019 wurden an den Außengrenzen der EU gefälschte Waren mit einem Einzelhandelswert von über 760 Mio. Euro beschlagnahmt. Dies ist einen Wertzuwachs von 20 Mio. Euro gegenüber 2018, die Zahl der zurückgehaltenen Waren ist im selben Zeitraum um mehr als 30 Prozent gestiegen. Was den Ursprung der nachgeahmten Waren anbelangt, so war China bei Anzahl (33 Prozent) und Wert (56 Prozent) das Hauptursprungsland. Wie in den vergangenen Jahren befanden sich die Türkei und Hongkong bei Anzahl und Wert nach wie vor unter den Top 7. Der Donnerstag von der Kommission veröffentlichte Jahresbericht zu Zollkontrollen gibt einen Überblick über die Arbeit der EU-Zollbeamten, die für die Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums an den EU-Außengrenzen zuständig sind.

Insgesamt beschlagnahmten die Zollbehörden der Mitgliedstaaten 2019 mehr als 90.000 Waren (fast 41 Millionen Einzelstücke), die gegen Rechte des geistigen Eigentums verstießen (ein Anstieg um 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr).

Innovation und Kreativität sind die Motoren unserer Wirtschaft, und die Inhaber von Rechten des geistigen Eigentums müssen sich sicher sein können, dass ihre Erfindungen und Marken geschützt werden. Davon hängt auch die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen ab. Gefälschte Produkte stellen zudem auch eine Gefahr für die Sicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU dar. Bei der Durchsetzung dieser Standards an unseren Außengrenzen spielen die Zollbehörden der EU eine umfassende und einzigartige Rolle.

EU-Kommission / 17.12.2020

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