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Montag, Januar 18, 2021
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Kein Geld für Erdöl und Erdgas: Kommission ändert Vorgaben zur Förderung grenzüberschreitender Energieinfrastruktur-Projekte

Die Europäische Kommission will die Förderung von grenzüberschreitender Erdöl- und Erdgasinfrastruktur beenden. Der Schwerpunkt soll bei künftigen „Projekten von gemeinsamen Interesse (PCIs)“ stattdessen auf der besseren Anbindung sauberer Energien wie Offshore-Wind an das Energiesystem liegen. Einen entsprechenden Vorschlag zur Überarbeitung der EU-Vorschriften für die transeuropäischen Netze für Energie (TEN-E-Verordnung) hat die Kommission Dienstag angenommen. Der für den europäischen Grünen Deal zuständige Vizepräsident Frans Timmermans sagte dazu: „Jetzt ist es an der Zeit, in die Energieinfrastruktur der Zukunft zu investieren.“

Timmermans sagte weiter: „Die überarbeiteten TEN-E-Regeln werden es ermöglichen, saubere Technologien an unser Energiesystem angeschlossen werden – einschließlich Offshore-Wind und Wasserstoff. Wir müssen jetzt modernisieren und nachrüsten, um das Ziel des Green Deal, die Klimaneutralität bis 2050, zu erreichen.“

Energie-Kommissarin Kadri Simson sagte: „Der derzeitige TEN-E-Rahmen war von grundlegender Bedeutung, um einen echten Energiebinnenmarkt zu schaffen, ihn besser zu integrieren, wettbewerbsfähiger und sicherer zu machen. Aber unsere ehrgeizigen Klimaziele erfordern einen stärkeren Fokus auf Nachhaltigkeit und neue saubere Technologien.“

EU-Kommission / 15.12.2020

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