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Montag, Januar 18, 2021
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Mittelstand in Coronazeiten: Geschäftslage hellt sich auf, aber noch keine Rückkehr zur Normalität

Zum Jahresende 2020 hat die Coronapandemie den Mittelstand weiterhin fest im Griff. Das zeigt eine Studie von DZ BANK und dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), die auf einer repräsentativen Befragung unter 1.500mittelständischen Unternehmen sowie einer Auswertung von knapp 2,4 Millionen Jahresabschlüssen mittelständischer Firmenkunden beruht.

Die Auswertung verdeutlicht: Bei der Bilanzqualität der mittelständischen Unternehmen zeichnet sich eine merkliche Verschlechterung gegenüber dem hohen Niveau vor Ausbruch der Pandemie ab. Die wirtschaftliche Stimmung der Firmen hat sich jedoch im Vergleich zum Frühjahr etwas erholt. Zudem bietet die Coronakrise dem Mittelstand auch Chancen: Für viele mittelständische Unternehmen ist sie ein Weckruf, was Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Innovation betrifft.

Zwar liegen derzeit für 2020 noch keine Jahresabschlüsse vor, die eine fundierte Aussage über die betriebswirtschaftlichen Folgen der Coronakrise ermöglichen. Erfahrungen mit früheren Krisen lassen jedoch für den Mittelstand insgesamt einen Rückgang des Bilanzqualitätsindex um mindestens 2,5 Punkte erwarten. Mit einem Fall des Indexes ins Bodenlose ist angesichts des zuvor erreichten hohen Niveaus aber nicht zu rechnen. 2019 war der Bilanzqualitätsindex noch geringfügig um 1,1 Punkte auf 127,1 Punkte gestiegen.

BVR / 14.12.2020

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