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Montag, Juni 14, 2021
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Team Europa: EU und Deutschland unterstützen Textilarbeiterinnen und -arbeiter in Bangladesch

Die Europäische Union und Deutschland arbeiten mit der Regierung von Bangladesch zur Sicherung der Existenzgrundlagen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in exportorientierten Industriezweigen zusammen und stellen dafür 113 Mio. Euro bereit. Aufgrund der sozioökonomischen Folgen der Coronavirus-Pandemie sind diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem erhöhten Armutsrisiko konfrontiert. Die finanzielle Unterstützung ist Teil der weltweiten Reaktion von Team Europa auf die COVID-19-Krise und soll ein Sicherheitsnetz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bieten, die von den wirtschaftlichen Folgen besonders betroffen sind.

Jutta Urpilainen‚ EU-Kommissarin für internationale Partnerschaften, erklärte dazu: „Die Coronavirus-Pandemie hat weltweit schwerwiegende Folgen, und es sind die Armen, die als erste darunter leiden. Mit den Mitteln werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz verloren haben, ein Einkommen gesichert. Zudem soll ein längerfristiger tragfähiger Sozialversicherungsmechanismus für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in wichtigen Exportsektoren geschaffen werden. In enger Abstimmung mit ihren Mitgliedstaaten und gleichgesinnten Partnern ist die EU nach wie vor entschlossen, die Regierung von Bangladesch bei der Stärkung seines Sozialschutzsystems zu unterstützen.“

Der deutsche Bundesminister für Entwicklung, Gerd Müller, fügte hinzu: „Wir werden entweder gemeinsam COVID-19 besiegen, oder gar nicht. Es ist ein starkes Zeichen der Solidarität, dass Team Europa an einem Strang zieht und in diesen schwierigen Zeiten ein verlässlicher Partner für Bangladesch bleibt. Die vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Bekleidungs- und Lederindustrie werden durch unsere gemeinsamen Anstrengungen besser geschützt werden. Dies ist wichtig, da Bangladesch das von dieser Pandemie am zweitstärksten betroffene Land in Südasien ist.“

EU-Kommission / 11.12.2020

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