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Montag, Januar 25, 2021
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EU-Kommission stellt neue EU-Finanzhilfe für die Kanarischen Inseln bereit

Auf den Kanarischen Inseln sind in diesem Jahr bislang fast 20.000 irreguläre Migranten angekommen. Um Spanien bei der Versorgung der Menschen zu unterstützen, hat die Kommission Donnerstag eine neue Finanzhilfe in Höhe von 43,2 Mio. Euro bereitgestellt. „Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie sich die Lage auf den Kanarischen Inseln zugespitzt hat. Ich begrüße das rasche Handeln der spanischen Behörden, um eine menschenwürdige Aufnahme und wirksame Verfahren für Migranten und Flüchtlinge zu gewährleisten. Jetzt stellen wir die beantragte finanzielle Unterstützung dafür bereit“, so EU-Innenkommissarin Ylva Johansson.

Johansson ergänzte: „Daneben arbeiten wir gemeinsam mit Partnerländern wie Marokko und Mauretanien an umfassenden Migrationspartnerschaften, um legale Wege in die EU zu ebnen, Menschenhandel zu bekämpfen und Personen ohne Aufenthaltsberechtigung in der EU wirksam rückzuführen.“

Die Mittel werden für den Ausbau der provisorischen Unterkünfte und zur Verbesserung der Aufnahmebedingungen sowie zur Gesundheitsversorgung, für Lebensmittel und Sanitäreinrichtungen verwendet.

Die Finanzhilfe ist Teil der laufenden finanziellen Unterstützung, mit der die Kapazitäten der spanischen Behörden im Bereich des Migrationsmanagements gestärkt werden sollen. Damit soll die Arbeit der Behörden entlang der Südküste Spaniens, auf den Kanarischen Inseln und in den spanischen Enklaven Ceuta und Melilla unterstützt werden. Der Gesamtbeitrag der EU zu diesem im Juli 2019 angelaufenen Projekt beträgt inzwischen insgesamt 49,6 Mio. Euro.

EU-Kommission / 11.12.2020

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