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Freitag, Januar 22, 2021
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Bremen gibt Vorsitz der Wirtschaftsministerkonferenz turnusgemäß ab

Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt zieht Resümee

Die Wirtschaftsministerkonferenz (WMK) ist ein zentrales Instrument der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit der Länder und des Bundes. Bremen hat in den Jahren 2019 und 2020 den Vorsitz der WMK inne und übergibt ihn turnusgemäß zum Jahreswechsel an Nordrhein-Westfalen. 2019 fand die Konferenz in Bremerhaven statt. Aufgrund der Corona-Pandemie 2020 wurde der für Sommer 2020 geplante Präsenztermin in Bremen als Videokonferenz abgehalten. Schwerpunktthemen unter dem Vorsitz Bremens waren der Leichtbau und die Künstliche Intelligenz. Daneben war ein weiteres von Bremen eingebrachtes Thema das ökoeffiziente Fliegen.

Aufgrund der Initiative der norddeutschen Länder unter Federführung Bremens ist Leichtbau als Technologie in den Koalitionsvertrag der Bundesregierung 2017 aufgenommen worden. Den Leichtbau zeichnet aus, dass nur das richtige Material in der notwendigen Menge am dafür vorgesehenen Platz bei der Produktion eingesetzt wird. Dies führt zu geringerem Ressourcenverbrauch, damit zu weniger Kosten und aber auch zu weniger Gewicht. So entstehen in der Folge klimafreundlichere Produkte, etwa Autos, Flugzeuge und Schiffe. Die WMK hat 2019 unter dem Vorsitz Bremens den Bund aufgefordert, ein zentrales Förderprogramm für den Leichtbau aufzulegen. Im ersten Halbjahr 2020 startete das Technologietransferprogramm Leichtbau (TTP LB) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit einem Fördertopf von 70 Millionen Euro jährlich.

BMWi / 30.11.2020

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