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BUND fordert ein Ende der Gewalt im Dannenröder Wald

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert ein Ende der Gewalt im Wald. „Die Zuspitzung der Auseinandersetzung erfüllt uns mit großer Sorge. Sie belastet die Debatte um den Klimaschutz und wirft einen Schatten auf die schwarz-grüne Landesregierung“, erklärt Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender. „Wir fordern alle Beteiligten zum Innehalten auf. Es ist auch unerträglich, wenn die Bundesregierung den Widerspruch zwischen ihren rechtsverbindlichen Zusagen zum Klimaschutz und ihrer Autobahnbaupolitik nicht auflöst. Wir appellieren an die Landesregierung die weitere Eskalation im Wald zu stoppen und mit einem unabhängigen Moderator und Dialogbereitschaft auf die Waldbesetzerinnen und Waldbesetzer und die Klimabewegung zuzugehen. Das wäre auch ein wichtiges Zeichen für die gesellschaftliche Dialogfähigkeit von Schwarz-Grün in diesem maximal angespannten Konflikt.“

Das Bundesverwaltungsgericht hat einen Rechtsfehler in der Baugenehmigung der A 49 festgestellt. Deshalb ist jetzt der Zeitpunkt, diesen Rechtsfehler auszuräumen, statt die Eskalation der Gewalt weiter laufen zu lassen.

BUND / 25.11.2020

Foto: ANF

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