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Freitag, April 23, 2021
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Mehr Spielerschutz beim Glücksspiel: Rot-Grün beantragt Spielersperren

Die Hamburgische Bürgerschaft berät am kommenden Mittwoch einen Antrag von SPD und Grünen, in dem der Senat ersucht wird, sich frühzeitig für die Einrichtung von Spielersperrsystemen in Hamburger Spielhallen, Vermittlungsstellen für Sportwetten, beim Online-Glücksspiel, in Gaststätten und anderen Automatenaufstellorten einzusetzen. Spielersperrsysteme sollen gefährdete Spielerinnen und Spieler vom Spiel ausschließen. Jene Spielerinnen und Spieler, die sich ihrer Spielsucht bewusst sind, sollen dabei die Möglichkeit haben, sich selbst in entsprechenden Sperrsystemen vermerken zu lassen.

Dazu Claudia Loss, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschafsfraktion: „Die Gefahren der Spielsucht wiegen für Betroffene und ihre Angehörigen schwer. Eine hohe Verschuldung oder der Abbruch von sozialen Beziehungen sind die Folgen. Es ist deshalb gut, dass Hamburg unter dem Motto ‚Automatisch verloren‘ seit Jahren Aufklärungsarbeit betreibt, sich in der Prävention engagiert sowie konkrete Hilfs- und Unterstützungsangebote für Betroffene macht. Dass der neue Glücksspielstaatsvertrag, der ab der zweiten Jahreshälfte 2021 gelten soll, neue Wege des Spielerschutzes wie die Einrichtung von Sperrdateien möglich macht, ist ein ermutigendes Signal. Wir wollen, dass den wachsenden Glücksspiel-Angeboten, die sich längst im Internet breit gemacht haben, wirksame Schutzkonzepte und Regeln gegenübergestellt werden. Mit unserem Antrag wollen wir sicherstellen, dass auch die Spielersperrsysteme, die sich im Bereich der Spielbanken bereits bewährt haben, frühzeitig betriebsbereit sind.“

SPD Hamburg / 22.11.2020

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