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Freitag, Januar 22, 2021
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Nach G20-Gipfel: EU trägt zur Schuldenerleichterung der ärmsten Länder bei

Im Anschluss an den G20-Gipfel wird die Europäische Union 183 Mio. Euro für den IWF-Treuhandfonds als Beitrag zur Schuldenerleichterung in 29 Ländern mit niedrigem Einkommen bereitstellen. So können diese Länder ihre Sozial- und Gesundheitsausgaben zur Bewältigung der Coronakrise erhöhen. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel hatten beim virtuellen G20-Gipfeltreffen am Samstag und Sonntag die EU vertreten. Die Staats- und Regierungschefs der G20 besprachen dabei unter saudischem Vorsitz, wie die COVID-19-Pandemie gemeinsam bewältigt, die Entwicklung und Bereitstellung eines Impfstoffs finanziert und die Wirtschaft gestützt werden kann.

Präsidentin von der Leyen sagte im Anschluss an den G20-Gipfel: „Ich freue mich, dass die Staats- und Regierungschefs der G20 sich darauf geeinigt haben, COVID-19-Impfstoffe für alle verfügbar und erschwinglich zu machen. Es werden jedoch mehr Mittel benötigt. Deshalb habe ich die Staats- und Regierungschefs der G20 aufgefordert, sich zu verpflichten, bis Ende des Jahres 4,5 Mrd. US-Dollar für den ACT-Beschleuniger bereitzustellen. Die Staats- und Regierungschefs der G20 einigten sich auch darauf, die wirtschaftlichen Maßnahmen beizubehalten, bis sich die Erholung beständig fortsetzt. Als Lehre aus der Krise müssen wir die globale Bereitschaft verstärken. Wir werden dies im Mai 2021 erneut auf dem gemeinsamen G20-Gipfel für globale Gesundheit in Italien diskutieren. Um eine nachhaltigere, integrativere und widerstandsfähigere Welt wiederaufzubauen, müssen wir auch die Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels intensivieren. Die EU ist auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2050 führend und viele G20-Partner sind jetzt die gleichen Verpflichtungen eingegangen.“

EU-Kommission / 23.11.2020

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