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Donnerstag, April 15, 2021
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Gemeinsam den Klimawandel überwachen: EU und USA bringen neuen Copernicus-Satelliten ins All

Am Samstagabend ist der achte Satellit des europäischen Copernicus-Programms, Sentinel-6 „Michael Freilich“, mit einer Trägerrakete von Kalifornien (USA) aus ins All gestartet. Der Satellit wird den Anstieg des Meeresspiegels überwachen und den Seegang sowie die Meeresströmungen in den Ozeanen erfassen. Sentinel-6 wird von Darmstadt aus gesteuert und ist das Ergebnis einer intensiven europäisch-amerikanischen Zusammenarbeit. Viele Bauteile kommen aus Deutschland.

Auf europäischer Seite sind die ESA und die europäische Organisation zur Nutzung meteorologischer Satelliten (EUMETSAT) mit Unterstützung der französischen Raumfahrtagentur CNES beteiligt, auf US-amerikanischer Seite die NASA und die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). Die industrielle Führung hat der Raumfahrtkonzern Airbus Defence and Space in Friedrichshafen übernommen und auch die Satellitenplattform gebaut, mit wichtigen Bauteilen von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland.

Die Tests des Satelliten erfolgten bei IABG in Ottobrunn in Bayern. Das Copernicus-Programm wird von der Europäischen Kommission gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA durchgeführt. Der Satellit wird vom EUMEDSAT- Kontrollzentrum (European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites, Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten) in Darmstadt gesteuert.

EU-Kommission / 23.11.2020

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