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EU unterstützt grenzübergreifenden Investigativ-Journalismus

Die Europäische Kommission hat Freitag eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zur Unterstützung von Medienfreiheit und investigativen Journalismus in der EU veröffentlicht. Die Aufforderung richtet sich an Nichtregierungsorganisationen, internationale Organisationen und Hochschulen, wobei an jedem Projekt Partner aus mindestens zwei Ländern beteiligt sein sollen. Insgesamt stehen 3,9 Mio. Euro bereit.

Kommissionsvizepräsidentin Věra Jourová, zuständig für Werte und Transparenz, erklärte: „Unser Rechtsstaatlichkeitsbericht von September hat aufgezeigt, welchen Gefahren Investigativ-Journalisten bei ihrer täglichen Arbeit ausgesetzt sind: sie werden unter anderem sowohl physisch als auch online bedroht. Dieser Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen ist ein weiteres konkretes Beispiel für die Unterstützung des Journalismus bei der Bewältigung der Krise, die den Mediensektor besonders hart trifft, damit die Journalistinnen und Journalisten ihre wertvolle Arbeit fortsetzen können, die für den Erhalt einer gesunden Demokratie unentbehrlich ist.“

EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton fügte hinzu: „Ich begrüße diese Ausschreibung, die nicht nur den Investigativ-Journalismus unterstützt, der notwendig ist, um von Politikern und Politikerinnen Rechenschaft zu fordern, Korruptionsskandale zu enthüllen und Integrität zu fördern; sie wird auch dem Qualitätsjournalismus allgemein dienen, indem sie es Journalisten und Journalistinnen ermöglicht, die Fähigkeiten und das Know-how zu erwerben, die zur Bewahrung und Förderung von Medienfreiheit und die Medienvielfalt in Europa erforderlich sind.“

EU-Kommission / 20.11.2020

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