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Corona-Konjunkturprogramme für mehr Klimaschutz nutzen

Weltweit wurden und werden milliardenschwere Konjunkturprogramme aufgelegt, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Coronakrise abzumildern. Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) sehen in diesen Programmen die Chance, die wirtschaftliche Erholung nach der Coronakrise krisen- und zukunftsfest zu gestalten – indem wir die Weichen hin zu einer nachhaltigeren Gesellschaft stellen. Auf der „Sustainability Transformation Conference“ von UBA und Bundesumweltministerium (BMU) diskutieren heute internationale Expertinnen und Experten, wie ein sozial gerechter und ökologischer Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft aussehen und gelingen kann.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Wir wollen gestärkt aus der Coronakrise kommen. Der richtige Weg dafür ist, Konjunkturimpulse mit wirksamem Klimaschutz zu verzahnen. Das Konjunkturpaket der Bundesregierung legt daher einen deutlichen Schwerpunkt auf Zukunftsinvestitionen. Wir müssen unserer Wirtschaft und den Beschäftigten helfen, indem wir sie beim ökologischen Umbau unterstützen und damit fit für die Zukunft machen. Dafür ist auch der internationale Austausch wichtig.“

Dirk Messner, Präsident des UBA : „Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Doch mit dem angekündigten Impfstoff sehen wir Licht am Ende des Tunnels. Die Klimakrise hingegen ist noch lange nicht besiegt. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass die Corona-Konjunkturprogramme zum Sprungbrett werden für eine Wirtschaft, die nachhaltig und damit zukunftsfähig ist. Wir müssen jetzt schnell und entschieden handeln, um das Klima zu schützen und die Nachhaltigkeit voranzubringen. Auf unserer Konferenz wollen wir diskutieren, wie uns dies gelingen kann.“

Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium / 19.11.2020

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