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Dienstag, Oktober 20, 2020
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Durch Handel zu Wohlstand

Deutsche Post DHL Group und Bundesentwicklungsministerium fördern E-Commerce in Entwicklungs- und Schwellenländern

Kleinen und mittleren Unternehmen aus Entwicklungsländern Zugang zu globalen Märkten verschaffen – das ist das Ziel einer Kooperation des Bundesentwicklungsministeriums mit dem Logistikkonzern Deutsche Post DHL Group.

Die Partner wollen in den nächsten Jahren 30 Millionen Euro in die Digitalisierung von Zoll- und Handelsprozessen, die Förderung des E-Commerce sowie in emissionsarme Logistik in Städten investieren. Schwerpunkt der Kooperation ist Afrika. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und dem Vorstandsvorsitzenden von Deutsche Post DHL Group, Frank Appel, unterzeichnet.

Entwicklungsminister Gerd Müller: „Durch die Corona-Krise und den Lockdown sind in Entwicklungsländern Liefer- und Versorgungsketten unterbrochen. Millionen Unternehmen kämpfen ums Überleben. Gerade jetzt müssen wir Wirtschaftskreisläufe am Laufen halten. Bürokratische Zollabwicklungen und Korruption erschweren aber den innerafrikanischen Handel. Hier setzen wir gemeinsam mit der Deutsche Post DHL Group an: Mit einem neuen digitalen System helfen wir mittelständischen afrikanischen Unternehmen den Zoll vollständig digital abzuwickeln. Wir starten in Marokko, Ruanda, Kenia, Ghana und der Elfenbeinküste. Über neue E-Commerce-Plattformen schaffen wir zudem neue Absatzmärkte weltweit. Das alles beschleunigt den Handel, schafft Transparenz und ermöglicht enorme Entwicklungssprünge. Wir legen dabei einen besonderen Schwerpunkt auf Schulung sowie die Förderung von Frauen als Unternehmerinnen. Und wir setzen bewusst auf Digitalisierung. Denn nirgendwo schreitet die Digitalisierung schneller voran als in Afrika. Schon jetzt sind einige afrikanische Länder weiter als Europa – zum Beispiel beim bargeldlosen Bezahlen über das Smartphone.“

Deutsche Post DHL Group CEO Frank Appel: „Grenzüberschreitender Handel schafft Wohlstand, verbessert das Leben und verbindet Menschen, doch in vielen Regionen gibt es noch immer große Hürden. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung arbeiten wir entschlossen daran diese Hürden zu beseitigen. Händler, die ihre Waren bislang regional vertreiben, erhalten Zugang zu Kunden in aller Welt. Dazu haben wir auch unser neues Nachhaltigkeitsprogramm GoTrade ins Leben gerufen. Das Programm richtet sich vor allem an Entwicklungsländer, die bislang noch nicht so stark wie andere von der Globalisierung profitiert haben“.

Deutsche Post DHL Group / 14.10.2020

Foto: Deutsche Post DHL Group

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