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Altmaier: „Unsere Investitionen in die Mikroelektronik zahlen sich aus“

Bundeswirtschaftsministerium investierte bisher über eine halbe Milliarde Euro in die Mikroelektronik – Moderne Chipfabriken sichern die technologische Souveränität Deutschlands

Auf seinem Weg zu mehr technologischer Souveränität ist Deutschland deutlich vorangekommen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat seit 2019 rund 522 Mio. Euro in Forschung, Entwicklung und Umsetzung neuer Technologien im Bereich der Mikroelektronik in Deutschland investiert.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Mikroelektronik ist essenziell für den Erfolg von Technologien wie 5G, Künstliche Intelligenz, automatisiertes Fahren oder Industrie 4.0. Indem wir die Forschungs- und Fertigungskompetenzen der Mikroelektronikindustrie gezielt ausbauen, sichern wir die technologische Souveränität und damit auch die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland und Europa in diesen wichtigen Industriebereichen. Die Covid-19-Pandemie hat zusätzlich gezeigt, wie wichtig es ist, Know-how und Lieferketten in Europa zu stärken. Wir haben bereits eine Menge erreicht. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Im „Important Project of Common European Interest (IPCEI) on Microelectronics“ unterstützt das Bundesministerium 18 deutsche Unternehmen dabei, moderne Chip-Fabriken zu errichten, leistungsfähige und energieeffiziente Mikroelektronikkomponenten bis zum Start der Massenproduktion zu entwickeln und so zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen. Bis 2022 sollen so Innovationen in Höhe von insgesamt bis zu 3,6 Milliarden Euro bundesweit umgesetzt werden. Das BMWi beteiligt sich mit bis zu 1 Milliarde Euro.

Mit sichtbarem Erfolg. In Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen haben die bisher ausgezahlten Fördermittel an 18 Standorten bereits deutliche Spuren hinterlassen: Die neu entstandenen oder ausgebauten Chip-Fabriken von Bosch, Infineon und Globalfoundries in Dresden, die Halbleiter-Fabrik von Osram in Regensburg, die Optik-Hallen von ZEISS in Oberkochen und das Labor von AP&S in Donaueschingen sind hierfür hervorragende Beispiele. Diese modernen Fertigungsstätten beherbergen hochklassige Reinräume für Forschung und Fertigung. Ihre Fläche entspricht zusammen die mehrerer Fußballfelder. Ausgestattet mit modernsten Anlagen und betreut von hochqualifizierten Fachkräften werden sie den gestiegenen Qualitätsansprüchen der Halbleiterbranche gerecht. Eines der Vorhaben ist die neue, hoch-automatisierte 300 mm-Halbleiterfabrik der Robert Bosch SMD GmbH in Dresden. Die Fabrik ist als „Digitales Gebäude“ nach Prinzipien von Industrie 4.0 konzipiert. Der rund 10.000 m2 große Reinraum und die Infrastruktur der Fabrik wurden Ende 2019 fertiggestellt. Derzeit werden alle technischen Gewerke und Anlagen sukzessive in Betrieb genommen. Erste Fertigungsprozesse werden eingefahren. Die Chipproduktion soll in 2021 beginnen.

Die Unternehmen konnten so bereits eine Vielzahl von innovativen mikroelektronischen Bauelementen und Technologien entwickeln, die etwa in medizintechnischen Anwendungen oder im Bereich des automatisierten Fahrens eingesetzt werden können. Zahlreiche dieser Entwicklungen, die europa- und weltweit Maßstäbe setzen, stehen bereits unter Patentschutz.

IPCEI Mikroelektronik
Im „Important Project of Common European Interest (IPCEI) on Microelectronics“ arbeiten Deutschland, Frankreich, Italien und das Vereinigte Königreich gemeinsam daran, europäische Kompetenzen und Know-how zu erhalten und auszubauen und investieren dafür insgesamt 1,75 Milliarden Euro staatliche Mittel. Am IPCEI Mikroelektronik sind europaweit insgesamt 29 europäische Unternehmen beteiligt. Darunter sind 18 mit Produktionsstätten in Deutschland, die ihrerseits zusätzlich mehr als 2,6 Mrd. Euro in Forschung, Entwicklung und Umsetzung investieren. Die Fördermaßnahme wurde Ende 2018 von der Europäischen Kommission genehmigt.

BMWi / 13.10.2020

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