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Donnerstag, Oktober 22, 2020
Start News Menschenrechte Stellungnahme des Ersten Bürgermeisters Dr. Peter Tschentscher zum antisemitischen Angriff in Hamburg

Stellungnahme des Ersten Bürgermeisters Dr. Peter Tschentscher zum antisemitischen Angriff in Hamburg

Zum Angriff auf einen Studenten vor der Synagoge Hohe Weide in Hamburg-Eimsbüttel nimmt der Erste Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher nach einer ersten Reaktion gestern Abend heute erneut Stellung. Er wird sich morgen (Dienstag) mit Landesrabbiner Shlomo Bistritzky und dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, Philipp Stricharz, zu einem Gespräch im Rathaus treffen.

„Ich bin bestürzt über den Angriff auf den Studenten vor einer Synagoge in Hamburg. Die Polizei hat den Täter festgenommen und klärt die Hintergründe der Tat auf. Ich wünsche dem Opfer viel Kraft und baldige Genesung. Hamburg steht fest an der Seite unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger.“ (4. Oktober 2020)

„Der Angriff auf einen jüdischen Mitbürger in Hamburg steht in einer Reihe von Ereignissen und Straftaten in Deutschland, die uns mahnen, entschieden gegen Antisemitismus, populistische Ausgrenzungen und Rassismus vorzugehen. Hierzu gehören die konsequente Verfolgung und Bestrafung der Täter, aber auch eine langfristige Strategie gegen die Ursachen von religiös oder politisch motivierter Ausgrenzung und Gewalt. Der Täter von Eimsbüttel wurde unmittelbar gefasst und verhaftet. Polizei und Justiz werden die Hintergründe des Angriffs aufklären und diesen mit den Mitteln des Rechtsstaates sanktionieren.

Die gestrige Tat bestätigt die Haltung des Senats, dass wir den Schutz jüdischer Einrichtungen und Veranstaltungen ernst nehmen müssen. Zugleich wollen wir die positive Sichtbarkeit des jüdischen Lebens in unserer Stadt erhöhen. Ein Wiederaufbau der im Nationalsozialismus zerstörten Synagoge am Bornplatz kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Wir unterstützen zudem die bestehenden Aktivitäten der Kirchen und Religionsgemeinschaften für eine guten interreligiösen Dialog und ein friedliches Miteinander in Hamburg. Gemeinsam mit den Jüdischen Gemeinden wird der Senat einen Antisemitismus-Beauftragten auswählen und benennen, der die Aktivitäten der Hamburger Behörden zur Bekämpfung von Antisemitismus und zum Schutz jüdischen Lebens koordiniert und unterstützt.“

Senatskanzlei / 05.10.2020

Foto: Senatskanzlei

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