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Wim Wenders: Desperado

„Wim Wenders, Desperado“: NDR Dokumentarfilm von Eric Friedler und Andreas Frege (Campino) hat am 75. Geburtstag des Regisseurs TV-Premiere

 

Wim Wenders gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Kinos der Gegenwart. Er wurde weltweit für Filme wie „Paris, Texas“, „Der Himmel über Berlin“, „Buena Vista Social Club“ oder „Pina“ mit zahlreichen Preisen geehrt, unter anderem der Goldenen Palme in Cannes, dem British Academy Film Award, dem Goldenen Löwen in Venedig und dem Goldenen Ehrenbären der Berlinale. Mehrere seiner Werke waren für den Oscar nominiert. Zum 75. Geburtstag des Regisseurs, Drehbuchautors, Produzenten, Fotografen und Autors zeigt das Erste am 14. August um 23.50 Uhr den Dokumentarfilm „Wim Wenders, Desperado“. Dafür erhielten der renommierte Regisseur Eric Friedler („Das Schweigen der Quandts“, „It Must Schwing! The Blue Note Story“) und sein Ko-Regisseur Andreas Frege (Campino) exklusiv die Möglichkeit, Wim Wenders ein Jahr lang durch seinen bewegten Künstler-Alltag zu begleiten. Im Juli 2020 wurde ihr Dokumentarfilm „Wim Wenders, Desperado“ als Teil der Sektion „Cannes Classics“ in die „Official Selection“ des Internationalen Filmfestivals von Cannes aufgenommen.

„Wim Wenders, Desperado“ ist ein überraschender, bildstarker Film nicht nur über die Liebe zum Kino, sondern auch über einen Künstler, der mit jedem neuen Film das Wagnis des Scheiterns eingeht: künstlerisch, menschlich und häufig auch finanziell. Die Ko-Produktion von NDR und Studio Hamburg Enterprises spürt ikonischen Drehorten und Wendepunkten in Wenders’ Werk nach – mit noch nie gezeigtem Archivmaterial, ausdrucksstarken Filmausschnitten und bei aktuellen Dreharbeiten. In Begegnungen mit Weggefährtinnen und -gefährten wie Oscar-Preisträger Francis Ford Coppola („Der Pate“, „Apocalypse Now“), der österreichischen Star-Schauspielerin Erika Pluhar, den US-Schauspielern Willem Dafoe und Andie MacDowell, dem deutschen „Gentleman Actor“ Hanns Zischler, Regisseur Werner Herzog oder Musik-Ikone Patti Smith erlaubt das atmosphärische, filmisch dichte Porträt einmalige Einblicke in das Leben und Schaffen eines der facettenreichsten Künstler unseres Landes. Ein Dokumentarfilm, so faszinierend und unvorhersehbar wie sein Gegenstand: Wim Wenders.

Am Anschluss an das beeindruckende Porträt zeigt das Erste die Filme „Buena Vista Social Club“ und „Der Himmel über Berlin“. Beide Filme sind auch Teil einer einzigartigen digitalen Werkschau, mit der der NDR in Zusammenarbeit mit DasErste.de noch bis zum 14. September Wim Wenders auf http://www.DasErste.de/wimwenders würdigt. Dort sind insgesamt 28 Filme des Regisseurs sowie mehr als 20 Kurzfilme, Portraits und Interviews mit Weggefährtinnen und -gefährten sowie Zeitzeuginnen und Zeitzeugen neben detaillierten Hintergrundinformationen zu Wenders‘ Werk zu finden. Die vom NDR kuratierten 28 Filme sind zudem in der ARD Mediathek zu sehen unter https://www.ardmediathek.de. Auch „Wim Wenders, Desperado“ wird nach seiner Ausstrahlung dort abrufbar sein.

„Wim Wenders, Desperado“ steht zur Ansicht in den digitalen Vorführräumen des Ersten und des NDR Presseportals. Dort finden Sie auch die Pressemappe zum Film.

Sendetermin: Freitag, 14. August, 23.50 Uhr, Das Erste

NDR / 07.08.2020

Foto: IMDb / Studio Hamburg Enterprises

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