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Donnerstag, November 26, 2020
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Reallabor der Energiewende bringt Wasserstoff voran

Mit „WESTKÜSTE100“ geht ein neues Reallabor der Energiewende an den Start, das erste mit Fokus auf Wasserstofftechnologien. Mit den Reallaboren der Energiewende beschleunigt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Anwendung von Innovationen aus der Forschung in der Praxis. Bundesminister Peter Altmaier hatte im Juli 2019 die 20 Gewinner des Ideenwettbewerbs verkündet.

Altmaier: „Ich freue mich sehr, dass das Reallabor „WESTKÜSTE100“ bereits Bausteine der Nationalen Wasserstoffstrategie umsetzt. Hochinnovative Pionierprojekte wie das Reallabor „WESTKÜSTE100“ helfen uns, die Technologieführerschaft für das Thema Wasserstoff zu übernehmen. Das ist gut für die Region Westküste in Schleswig-Holstein und für den Technologiestandort Deutschland.“

Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie hat die Bundesregierung im Juni 2020 beschlossen, Wasserstoff als Energieträger der Zukunft im Energiesystem zu verankern und die industriepolitischen Potenziale zu erschließen. Die Strategie setzt ambitionierte Ziele und sieht verschiedene Maßnahmen vor, um Erzeugung, Transport und Nutzung von Wasserstoff schneller voranzubringen. „WESTKÜSTE100“ wird die Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien, Speicherung und Transport in einem System erforschen, entwickeln und im industriellen Maßstab demonstrieren.

Die Reallabore der Energiewende sind Teil des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung. Im Rahmen des Programms fördert der Bund Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die neue Technologien und Lösungen für die Energiewende erarbeiten und unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab umsetzen. Die Reallabore sollen als Bindeglied zwischen Technologieentwicklung und Marktdurchdringung den Transfer von der Forschung in den Markt schneller voranbringen.

Im Reallabor „WESTKÜSTE100“ in Schleswig-Holstein liegt der Fokus auf der Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. Die beteiligten Expertinnen und Experten testen zusätzlich, wie die Einspeisung von Wasserstoff in das Gasnetz, der sichere Transport sowie die zuverlässige Speicherung des Wasserstoffs in einer unterirdischen Kaverne gelingen kann. Darüber hinaus untersuchen die Projektpartner, wie das Nebenprodukt Sauerstoff den Verbrennungsprozess des Zementwerks Lägerdorf emissionsärmer und damit klimafreundlicher machen kann. Im Sinn einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft wird das im Verbrennungsprozess entstehende Kohlenstoffdioxid überdies als Rohstoff eingesetzt, um den chemischen Grundstoff Methanol herzustellen. Die Erkenntnisse sollen auf andere Anwendungsfälle übertragbar sein.

(BMWi / 03.08.2020)

Foto:westkueste100.de

 

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