4 C
Hamburg
Dienstag, November 24, 2020
Start Home Regionale Wirtschaftsförderung schafft zusätzliche Arbeitsplätze und erhöht Einkommen in den Regionen

Regionale Wirtschaftsförderung schafft zusätzliche Arbeitsplätze und erhöht Einkommen in den Regionen

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat ein Gutachten zur Evaluation der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) vorgelegt. Die Ergebnisse belegen eindeutig die positiven Effekte der Investitionsförderung in strukturschwachen Regionen.

Anlässlich der Veröffentlichung des Gutachtens betonte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Mit der regionalen Wirtschaftsförderung verfügen wir über ein starkes und wirksames Instrument! Gemeinsam mit den Ländern setzen wir über gezielte Investitionsanreize Wachstumsimpulse in wirtschaftlich schwächeren Regionen und tragen damit zum Abbau regionaler Unterschiede und zur Sicherung von Arbeitsplätzen in den Regionen bei. Die regionale Wirtschaftsförderung ist daher auch in Zukunft und gerade jetzt in der aktuellen Corona-Krise wichtiger denn je und zugleich ein Beitrag für den Zusammenhalt in unserem Land.“

Im Mittelpunkt des vorgelegten Evaluationsgutachtens steht eine Wirkungsanalyse für den Förderzeitraum 2009-2016, bei der GRW-geförderte Betriebe hinsichtlich ihrer Entwicklung mit einer Kontrollgruppe von sehr ähnlichen, nicht von der Förderung begünstigten Betrieben, verglichen werden. Die Gutachter heben insbesondere das durch die GRW-Förderung ausgelöste Beschäftigungswachstum hervor, welches auch einige Jahre nach Ende der Förderung noch nachweisbar ist. Das zentrale Ziel der GRW, dauerhafte Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen zu schaffen und auf diesem Weg gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen, wird damit erreicht. Positiv wirkt sich die GRW-Förderung auch auf den Umsatz der geförderten Betriebe und das regionale Einkommen aus.

Für die GRW stellt der Bund jährlich 600 Millionen Euro bereit. Zusammen mit dem Finanzierungsanteil der Länder in gleicher Höhe können somit jährlich 1,2 Milliarden Euro eingesetzt werden. Zur Unterstützung der regionalen Wirtschaftsstrukturen in der Corona-Pandemie wird die Bundesregierung im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets zudem in diesem und im nächsten Jahr jeweils 250 Millionen Euro zusätzlich an Bundesmitteln für die GRW zur Verfügung stellen.

BMWi / 02.07.2020

Anzeigen

-Advertisment -

Most Popular

Contemporary Istanbul, 16 Aralık’ta sanatseverlerle buluşacak

Contemporary Istanbul'un (CI) 15. edisyonu, çevrim içi ve fiziki olarak 16-20 Aralık'ta sanatseverlerin beğenisine sunulacak. Türkiye ve dünya çağdaş sanatından örnekleri bir araya getiren etkinlik,...

Audiovisuelle Medien: Kommission leitet Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland und weitere Mitgliedstaaten ein

Die Europäische Kommission hat Montag ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland und 22 weitere Mitgliedstaaten sowie das Vereinigte Königreich eingeleitet, weil sie die neuen Vorschriften zur...

„Organların çiçek açtığı“ sergi

Edirne'de Osmanlı döneminde tıp medresesi olarak kullanılan müzenin bahçesinde açılan organların çiçek desenleriyle bezendiği anatomi illüstrasyon sergisi ilgi gördü. TÜ Rektörü Prof. Dr. Erhan Tabakoğlu,...

Nach G20-Gipfel: EU trägt zur Schuldenerleichterung der ärmsten Länder bei

Im Anschluss an den G20-Gipfel wird die Europäische Union 183 Mio. Euro für den IWF-Treuhandfonds als Beitrag zur Schuldenerleichterung in 29 Ländern mit niedrigem...