Dividende trotz Kurzarbeit bei BASF

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Heute lädt BASF zu seiner virtuellen Hauptversammlung ein. Angekündigt sind Rekord-Ausschüttungen in Dividenden. Dazu erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

„BASF ist ein weiteres Beispiel dafür, wie in der Krise an der falschen Stelle unterstützt wird. Natürlich hat die Coronakrise viele Unternehmen schwer getroffen. BASF gehört als Autozulieferer sicher einer Branche an, die gerade zu kämpfen hat. Das Mittel der Kurzarbeit ist ein guter Weg, um Arbeitsplätze in der Krise zu sichern.

Was allerdings nicht sein darf, ist, dass ein Unternehmen, das diese Unterstützung braucht, sich anschließend umdreht und Unsummen an seine Aktionäre auszahlt. Wenn BASF zu wenig Kapital hat, um seine Beschäftigen zu bezahlen, dann ist es gut, dass die sozialen Sicherungssysteme greifen. Aber es kann doch nicht sein, dass die Arbeitslosenversicherungsbeiträge dazu dienen, Aktionären Dividenden in die Tasche zu schaufeln.

Bei Kurzarbeit muss gelten, was auch für staatliche Unternehmenshilfen gelten muss: Keine Dividenden, keine Steueroasen, keine Manager Boni, solange Sozialversicherungsbeiträge die Unternehmen stützen.“

DIE LINKE / 18.06.2020

Ps: Die BASF SE mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein ist der nach Umsatz weltweit größte Chemiekonzern.

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