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Freitag, November 27, 2020
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Videokonferenz von Ministerpräsident Li Keqiang und Bundeskanzlerin Merkel

 

Beijing

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang hat am Donnerstag in Beijing eine Videokonferenz mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehalten.

Dabei sagte Li, dass die COVID-19-Epidemie Auswirkungen auf den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland gehabt habe, die Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten aber weiter voranschreiten sollte. China wolle den Austausch und die Kooperation mit Deutschland im Kampf gegen die Epidemie vertiefen. Beide Seiten sollten gemeinsam das Prinzip des Multilateralismus wahren und die Liberalisierung und Erleichterungen für Handel und Investitionen fördern. China treibe seine Öffnung derzeit weiter voran und wolle ausländischen Unternehmen ein gutes Geschäftsumfeld für Investitionen vor Ort bieten. China und Deutschland sollten sich füreinander öffnen und Sondermaßnahmen für den Austausch von Personal nutzen, um die Zusammenarbeit und die Wiederaufnahme der Produktion zu erleichtern und gemeinsam die Sicherheit und Stabilität der Liefer- und Produktionsketten zu gewährleisten.

Weiterhin sagte Li, dass eine gestärkte Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland sowie zwischen China und Europa den gemeinsamen Interessen aller entspräche und auf diesem Wege alle Beteiligten Vorteile genießen könnten. China erwarte, dass Deutschland im Rahmen seiner EU-Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 eine positive Rolle bei der Entwicklung der EU-China-Beziehungen spielen werde. China wolle den hochrangigen Austausch mit der europäischen Seite aufrechterhalten, die Zusammenarbeit fördern und die Verhandlungen über das Investitionsabkommen zwischen China und der EU frühzeitig abschließen, um eine gemeinsame Entwicklung sicherzustellen.

Merkel ihrerseits betonte, Deutschland und China hätten bei der Bekämpfung der aktuellen Epidemie gut zusammengearbeitet. Deutschland begrüße die weitere Öffnung Chinas nach außen und werde die deutsch-chinesische Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen weiter fördern. Sowohl Deutschland als auch China befürworteten die Stärkung des Multilateralismus. Auch wolle sich Deutschland in WTO-Angelegenheiten mit China abstimmen. Man werde ein hochrangiges Treffen zwischen China und der EU vorbereiten, die Verhandlungen über das Investitionsabkommen zwischen der EU und China beschleunigen und sich für die Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen Deutschland und China sowie zwischen der EU und China einsetzen.

CRI 

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