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Hamburg-Corona: Das ist erlaubt

Seit dem 27. Mai 2020 sind weitere Einschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus gelockert. Das ist möglich, weil die bisherigen Regeln über viele Wochen gut befolgt wurden und sich die Ausbreitung des Virus stark verlangsamt hat.

erlaubt

Das Virus ist aber nicht verschwunden. Die Gefahr der Ansteckung ist nur verringert, aber nicht gestoppt. Damit die weitreichenden Öffnungen erhalten bleiben können, müssen alle weiterhin Rücksicht nehmen und die Regeln des Infektionsschutzes beachten:

  • Wer sich an öffentlichen Orten aufhält, muss zu anderen einen Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten.
  • Grundlegende Kontaktbeschränkungen gelten weiter. Das Beisammensein ist nur mit Personen aus dem eigenen Haushalt und den Personen eines einzigen anderen Haushalts gestattet. Bei allen Treffen dürfen nicht mehr als 10 Menschen aus diesen Haushalten zusammenkommen. Die Kontaktbeschränkung gilt auch für Feierlichkeiten in der eigenen Wohnung oder in der Gastronomie.
  • In der Gastronomie, im Kino und an vielen anderen öffentlichen Orten müssen Besucher ihre Kontaktdaten angeben. Das ist nötig, damit man im Fall einer Corona-Infektion die Infektionskette nachverfolgen kann.
  • Achten Sie auf Hygiene: häufiges Händewaschen sowie Niesen und Husten nur in die Armbeuge. Ein benutztes Taschentuch sollte sofort entsorgt werden.
  • Im öffentlichen Nahverkehr und wenn Sie in Läden oder auf dem Wochenmarkt einkaufen, ist das Tragen einer Mund-und-Nasen-Bedeckung Pflicht.

Personen, die diese aus gesundheitlichen Gründen – zum Beispiel wegen einer Vorerkrankung oder wegen Atemwegsbeschwerden – nicht tragen können, sind von der Masken-Pflicht befreit. Wenn sie Geschäfte, Wochenmärkte und ÖPNV ohne entsprechenden Schutz betreten, müssen sie dies auf Nachfrage glaubhaft begründen, beispielsweise durch eine ärztliche Bescheinigung oder durch ein Dokument wie Schwerbehindertenausweis oder Allergiker-Pass.

Das ist weiterhin untersagt beziehungsweise geschlossen:

  • Ohne Ausnahme Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen.
  • Theater, Konzerte
  • Bars, Shisha-Bars, Clubs und Diskos
  • Sauna und Wellness
  • Gemeinschaftsumkleiden und -duschen
  • Picknick im Park und Essen in der Öffentlichkeit
  • Messen
  • Jahrmärkte und Volksfeste
  • Freizeitparks

Das ist aktuell in Hamburg erlaubt:

Lebensmittel und Einzelhandel

Das Einkaufen im Einzelhandel, in Lebensmittelläden und auf Wochenmärkten ist überall möglich.
Die Geschäfte müssen dafür sorgen, dass die Abstands-und Hygieneregeln eingehalten werden können und es nicht zu eng wird.

Das Abholen von bestellten Waren ist erlaubt.

Auch Einkaufscenter dürfen öffnen.

Friseure und Körperpflege

Friseure, Kosmetik- und Nagelstudios, Massagesalons und andere körpernahe Dienstleistungen wie Tattoo-Studios  dürfen öffnen. Mitarbeiter müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Bei Tätigkeiten in Gesichtsnähe muss das Personal weitere Schutzmaßnahmen befolgen.

Kunden müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen, so dass eine Infektionskette nachvollzogen werden kann.

Restaurants und anderes Gastgewerbe

Gastronomiebetriebe können öffnen, wenn der Mindestabstand zwischen den Gästen sowie die Hygieneregeln eingehalten werden.  Gäste müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen, damit die Infektionskette bei einer möglichen Corona-Erkrankung nachvollzogen werden kann.

Auch Kneipen, Biergärten, Cafés und Eisdielen dürfen ihren Kunden Sitz- und Stehplätze anbieten, sofern dabei der Mindestabstand eingehalten wird.

Büffets sind nicht erlaubt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen beim Kundenkontakt eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Für Gäste gilt: Das Beisammensein ist nur mit Mitgliedern des eigenen und eines weiteren Haushalts erlaubt.

Reine Bars, Vergnügungslokale und Shisha-Bars bleiben geschlossen.

Hotels und Ferienwohnungen

Die Übernachtung in Hamburg ist erlaubt, unabhängig vom Grund der Reise. Hotels, Pensionen und andere Anbieter sind verpflichtet, für den nötigen Abstand zu sorgen und die Kontaktdaten der Gäste zu erfassen. Schlafsäle für mehr als 4 Personen sind nicht erlaubt.

Ein Frühstück darf nicht als Büffet, sondern nur an Tischen unter Wahrung des Abstands angeboten werden.

Das Personal muss beim Kontakt mit den Gästen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Wellnessbereiche wie Sauna und Schwimmbad dürfen nicht genutzt werden.

Öffentlicher Nahverkehr 

U- und S-Bahnen sowie Busse fahren zuverlässig. Das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung ist hier verpflichtend.

Im Taxifahren müssen Fahrgäste eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Fahrer müssen sie nur tragen, falls keine andere Schutzvorrichtung (zum Beispiel Plexiglasscheibe) vorhanden ist.

Autofahren

Tankstellen, Autowaschanlagen, Autowerkstätten sind geöffnet. Auch das Leihen eines Mietwagens ist möglich. Kauf und Verkauf von Autos sind erlaubt.

Fahrschulen sind geöffnet – informieren Sie sich, wie die Abstandsregeln umgesetzt werden und in welchen Situationen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss.

Reisebusse und Ausflugsschiffe

Busse und Schiffe für Touristen und Ausflügler dürfen wieder fahren. Alle Personen müssen an Bord eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Abstand halten. Damit es nicht zu eng wird, dürfen nur halb so viele Fahrgäste einsteigen wie möglich.

Freizeit draußen 

Spazierengehen, Wandern, Joggen, Radfahren – alles das ist unter Einhaltung des Mindestabstands möglich. Gemeinsame Aktivitäten sind nur unter Mitgliedern desselben Haushalts oder zusammen mit einem anderen Haushalt erlaubt.

Der Verleih von Fahrrädern, Booten und anderen Sportgeräten ist erlaubt.

Sportvereine und Fitnessstudios

Alle privaten und öffentlichen Sportanlagen dürfen ihre Anlagen draußen wie drinnen öffnen. Das gilt auch für Fitnessstudios, Yogastudios und Tanzschulen. Kurse dürfen wieder stattfinden.
Grundsätzlich sind aber nur Sportarten erlaubt, bei denen man kontaktfrei trainieren kann.
Studios und Vereine müssen dafür sorgen, dass alle den Mindestabstand einhalten können und Hygienevorschriften eingehalten werden.

WCs sind geöffnet, Umkleiden, Duschen und Clubräume bleiben geschlossen. Wellness- und Saunabereiche bleiben geschlossen.

Freibäder

In Hamburg beginnt die Badesaison am 2. Juni (Dienstag). Freibäder müssen ein Konzept zum Schutz vor Infektionen vorlegen.
Ob beim Anstehen am Sprungturm, auf der Liegewiese oder beim Einkaufen am Freibad-Kiosk – überall muss der Mindestabstand eingehalten werden. Für Freibad-Kioske mit Gastronomie-Angebot gelten die entsprechenden Gastronomie-Regeln.

Umkleiden und Duschen dürfen nur einzeln und nicht gemeinschaftlich genutzt werden.
Schwimm- und Spaßbäder in Innenräumen bleiben geschlossen.

Tierpark, Botanische Gärten, Planetarium 

Die Botanischen Gärten sowie der Tierpark Hagenbeck und die Botanischen Gärten dürfen ihre Außen- und Innenbereiche öffnen. Neben Maßnahmen zur Hygiene und zum Abstand muss auch die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher begrenzt werden.

Auch das Planetarium ist wieder für Besucher geöffnet – inklusive der Gastronomie. Es muss aber der Mindestabstand eingehalten und die Kontaktdaten hinterlegt werden.

Kulturelle, wissenschaftliche oder touristische Führungen dürfen nur unter freiem Himmel und mit höchstens 25 Personen durchgeführt werden.

Kulturangebote

Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten dürfen öffnen. Sie müssen auf Hygiene, Abstandsmöglichkeiten und die begrenzten Besucherzahlen achten. Das Gleiche gilt für das Literaturhaus, Bibliotheken und Archive,  Stadtteilkulturzentren und Bürgerhäuser.
Führungen und Veranstaltungen in Innenräumen sind nicht gestattet.

Kinos und Kino-Gastronomie dürfen den Betrieb wieder aufnehmen – auch hier gelten die Abstandsregeln. Besucher müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen.

Live-Kulturveranstaltungen unter freien Himmel mit bis zu 50 Personen dürfen wieder stattfinden.
Autokinos dürfen unter Einhaltung der Regeln Filme zeigen oder Autokino-Konzerte anbieten.
Theatervorstellungen, Musicals, Konzerte in geschlossenen Räumen bleiben untersagt.

Spielbank und Spielhallen dürfen unter Auflagen öffnen. Außerhaus-Verkauf und Verzehr von Speisen und Getränken sind dort verboten.

Spielplätze

Öffentliche und private Spielplätze dürfen zwischen 7 und 20 Uhr besucht werden.
Auch Indoor-Spielplätze können öffnen.

Kinder unter 7 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen spielen. Erwachsene Begleiter und Jugendliche ab 14 Jahren müssen den Mindestabstand einhalten.

Kitas 

Kitas bieten eine Notbetreuung an. Sie steht allen offen, die auf eine Betreuung angewiesen sind. Dies gilt insbesondere, wenn die Eltern alleinerziehend sind, sich in einer persönlichen Notlage befinden oder Tätigkeiten ausüben, die für unser aller Wohl unverzichtbar sind – zum Beispiel im Gesundheitswesen, bei der Polizei, als Kassiererin im Supermarkt oder als Erzieher.

Schritt für Schritt werden die Kitas auch für andere Gruppen wieder geöffnet. Seit dem 18. Mai werden die Kinder, die das fünfte oder sechste Lebensjahr vollendet habe, wieder betreut.
Ab dem 4. Juni werden alle Kinder betreut, die innerhalb des nächsten halben Jahres das 5. Lebensjahr vollenden, sowie Geschwisterkinder oder Kinder desselben Haushalts.

Einige Kitas bieten ein Mittagessen zur Abholung an.

Da die Gruppen in der Kindertagespflege nur klein sind, können diese wieder besucht werden.

Schule

Der persönliche Schulbesuch wird schrittweise und mit reduzierter Stundenzahl wieder ermöglicht. Alle Schülerinnen und Schüler bekommen mindestens 5 Unterrichtsstunden mit Präsenz.

Dabei sorgt die Schule für die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Aufteilung in kleine Lerngruppen. Wo kein persönlicher Unterricht stattfinden kann, wird dieser durch Fern-Unterricht ersetzt.

Schülerinnen und Schüler, die krank sind oder mit erkrankten oder gefährdeten Personen zusammenleben, werden von der Teilnahme am Unterricht befreit.

Eine Präsenzpflicht gibt es bei Prüfungen, die unter hohen Auflagen in den Schulen stattfinden.

Studieren 

Das Semester läuft, das Studium ist online möglich. Ausgenommen sind Prüfungen und bestimmte Praxisveranstaltungen, wie zum Beispiel in Laboren – diese können unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen stattfinden.

Kurse zur beruflichen Qualifizierung und privaten Weiterbildung

Der Besuch von Kursen zur beruflichen Qualifizierung sowie von Sprach- und Integrationskursen ist erlaubt. Volkshochschulen und andere Bildungseinrichtungen dürfen unter Einhaltung der Abstandsregeln ihre Angebote unterbreiten.

Für die staatlichen und privaten Bildungseinrichtungen gelten besondere Regeln zur Eindämmung der Ansteckungsgefahr: Lerngruppen dürfen nicht mehr als 15 Personen umfassen und nicht miteinander gemischt werden.

Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Personen, die in Pflegeeinrichtungen wohnen, dürfen an mindestens einem Tag pro Woche Besuch empfangen. Der Träger ist verpflichtet, mindestens eine Stunde pro Woche zu ermöglichen, bis zu 3 Stunden sind möglich.

Es soll immer dieselbe Person zu Besuch kommen und kein Wechsel stattfinden. Das ist wichtig, weil die Kontakte zu möglichen Infizierten zu reduzieren.

Die Besuche dürfen grundsätzlich nur in Außenbereichen oder in dafür eingerichteten Besuchsräumen stattfinden. Besuchszeiten müssen mit dem Träger abgestimmt werden. Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sich vorab anmelden und die Abstands- und Hygieneregeln beachten.

Bei der Sterbebegleitung sind Ausnahmen weiterhin möglich.

Menschen mit Behinderungen, die in besonderen Wohneinrichtungen leben, dürfen Besuch empfangen.

Kinder unter 14 Jahren und Personen mit Atemwegserkrankungen dürfen Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung weiterhin nicht betreten.

Seniorentreffs, Jugendhilfe, Treffpunkte für Obdachlose

In allen von der Stadt geförderten Seniorentreffs dürfen Kurse und andere Angebote stattfinden, sofern es sich um einen festen Teilnehmerkreis handelt. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen alle Besucherinnen und Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Kinder und Jugendliche, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, können die Angebote der Jugendhilfe aufsuchen.

Die Tagestreffpunkte für Wohnungs- und Obdachlose sind geöffnet.

Gottesdienste

In den Kirchen, Moscheen und Synagogen können Gottesdienste unter strengen Auflagen stattfinden. Dabei muss der Veranstalter allgemeine Hygienemaßnahmen anbieten und die Teilnehmerzahl so begrenzen, dass diese den erforderlichen Mindestabstand einhalten können.
Wegen der besonders starken Übertragung der Viren über den Speichel und Tröpfchen beim Atmen ist das Singen und Spielen von Blasinstrumenten untersagt. Auch Gottesdienste unter freiem Himmel sind unter entsprechenden Auflagen wieder möglich.

Trauungen

In den Hamburger Trauzimmern dürfen sich wieder bis zu zehn Personen zusammen aufhalten, sofern die Abstandsregeln eingehalten werden können. Ob dies der Fall ist und zehn Personen tatsächlich zugelassen werden, entscheidet das Standesamt.

Die Personenzahl gilt inklusive der Standesbeamtin bzw. des Standesbeamten. Die weiteren Personen dürfen maximal aus zwei Haushalten stammen.

Bestattungen und Trauerfeiern

Bei Beerdigungen darf der persönliche Kreis des Verstorbenen – enge Verwandte und Freunde – zusammenkommen. Voraussetzung ist,  dass der Abstand und die Hygiene eingehalten werden.

Danke, dass Sie sich an die Regeln halten und Rücksicht nehmen!

 

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