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Mindestlohn-Vorstoß von CDU

 

Zum Vorstoß der AG Wirtschaft und Energie der CDU-Bundestagsfraktion, den Mindestlohn zu senken, die Arbeitszeitregelungen aufzuweichen und die Lohnnebenkosten um den Preis von Sozialkürzungen zu deckeln sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

Dass CDU-Wirtschaftspolitiker die Corona-Krise nutzen wollen, um Mindestlöhne zu senken und Arbeitnehmerrechte zu verschlechtern ist schäbig. Was die CDU-Wirtschaftspolitiker fordern, wäre kein Beitrag zur Lösung der Krise, sondern ein dickes Geschenk an ihre Unternehmer-Kumpane. Es zeigt, wohin aus ihrer Sicht die Reise geht: Die Gering- und Normalverdienenden sollen nach dem Willen der Konzerne und ihrer Freunde in der Politik die Kosten der Krise bezahlen, die Reichen würden die Gewinner sein.

Der aktuelle Mindestlohn ist mit 9,35 Euro noch immer ein Armutslohn. Erst bei einem Mindestlohn von 13 Euro pro Stunde bekommt man nach einem langen Berufsleben im Alter eine Rente oberhalb der Grundsicherung. Der DGB hat aber kürzlich in einer Studie festgestellt, dass selbst der geringe Mindestlohn vielen Beschäftigten vorenthalten wird. Insgesamt wurden Beschäftigte in dem untersuchten Jahr auf kriminellem Wege um 25 Milliarden Euro gebracht.

DIE LINKE / 26.05.2020

 

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